Erdgas Südwest ist einer der Preisträger des diesjährigen Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg. Der Energiedienstleister erreichte mit seiner schwimmenden Photovoltaik-Anlage auf dem Baggersee Maiwald den dritten Platz in der Kategorie „Energieeffizienz“.
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verleiht den Umwelttechnikpreis seit 2009 im Zwei-Jahres-Takt für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik. Erdgas Südwest hatte sich mit der größten schwimmenden Photovoltaik-Anlage Deutschlands auf dem von Armin Ossola betriebenen Baggersee Renchen um den Preis beworben – und erreichte Platz 3 in der Kategorie „Energieeffizienz“. Umweltminister Franz Untersteller zeichnete am 16. Juli 2019 in der Schwabenlandhalle in Fellbach die diesjährigen Preisträger aus.
Energieautarkie mit regenerativer Quelle
Boris Heller, Projektleiter bei Erdgas Südwest, freut sich über die neuerliche Anerkennung: „Die Anlage in Renchen ist ein schönes Beispiel dafür, wie erneuerbare, umweltverträgliche Energie, Energieautarkie sowie effiziente und nachhaltige Verwendung Hand in Hand gehen. Diese Aspekte sind für eine erfolgreiche und vor allem nachhaltige Energiewende unumgänglich. Es freut uns sehr, dass wir die Jury beim Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg 2019 damit überzeugen konnten.“
Das Projekt „schwimmende PV-Anlage“ war von Armin Ossola, Geschäftsführer Ossola GmbH und Regionalbeirat Süd von Kieswirtschaft im Dialog Oberrhein e. V., gemeinsam mit der Erdgas Südwest GmbH realisiert worden. Mit der rund 800.000 Kilowattstunden starken und deutschlandweit größten Anlage dieser Art ist das Unternehmen in der Lage, einen Teil seines Strombedarfs für schwere Geräte selbst vor Ort zu erzeugen und zu verwenden. Zudem spart er etwa 560.000 Kilogramm schädliches CO2 pro Jahr ein. Wird der grüne Strom nicht verbraucht, fließt er in das öffentliche Netz und wird von Erdgas Südwest direkt vermarktet.
„Durch einen ressourceneffizienten Umgang mit knappen Rohstoffen tragen Unternehmen am Hochtechnologiestandort Baden-Württemberg nicht nur dazu bei, die Umwelt zu schonen. Das kann Vorteile im internationalen Wettbewerb bringen und ist somit auch wirtschaftlich attraktiv. Mit dem Umwelttechnikpreis geben wir innovativen Unternehmen die Gelegenheit, ihre ressourceneffizienten Produkte und Verfahren zu präsentieren“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller, der gemeinsam mit der Fachjury die nominierten Unternehmen und die Preisträger aus den Bewerbungen ermittelt hat. Die weiteren Juroren sind Prof. Dr. Thomas Hirth (Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie KIT), Prof. Dr.-Ing. Peter Elsner (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie), Dr. Markus Wolperdinger (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB), Wolfgang A. Haggenmüller (Business Development Manager bei der Felss Group GmbH), Dr.-Ing. Hannes Spieth (Geschäftsführer der Umwelttechnik Baden-Württemberg GmbH – Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg).





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