Scheer: Nach USA-Wahl: Deutschland und Europa müssen nun verstärkt den Fokus auf eine nachhaltige Wirtschaftswende, eine damit beschleunigte Energiewende und Völkerverständigung legen

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Zum Ausgang der Wahlen in den USA erklärt Dr. Nina Scheer, Klimaschutz- und energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion:

„Mit dem Ausgang der Präsidentschaftswahl sind Deutschland und Europa nun verstärkt gefordert, auf nachhaltige Entwicklung zu drängen. Dies steht für zukunftsfähige Arbeit und den Erhalt von Lebensgrundlagen sowie Klimawandel-Resilienz. Wir brauchen eine dringende Überwindung der Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, die Stärkung nachhaltiger Investitionen, auch durch eine sozial-ökologisch ausgerichtete Finanz- und Haushaltspolitik. Bereits 50.000 Arbeitsplätze wurden in den letzten drei Jahren im Bereich der Energiewende-Technologien geschaffen, maßgeblich durch die mit der Ampel geschaffenen Rahmenbedingungen. Dies zeigt, auf welche Maßnahmen es nun ankommt und weist dabei einen Weg der Widerstandsfähigkeit im Kontext des internationalen Wettbewerbs. Dies ist längst auch ein wesentlicher Faktor der inneren wie europäischen Sicherheit mit weltweiter Ausstrahlungswirkung geworden. Die Energiewende schafft uns auch ökonomisch eine unverzichtbare Resilienz. Nur die Überwindung des fossilen Zeitalters wird zudem Klimawandelflucht eingrenzen lassen, Kriege um fossile Ressourcen verhindern und auch die Eingriffe in Lebensgrundlagen aufhalten lassen.

Die Vereinten Nationen sind als Wertegemeinschaft von unschätzbarem Wert. Sie zu stärken, auch um Krisen und Kriegen vorzubeugen und die Vermeidung von Völkerrechtsbrüchen einzufordern, wird nun vermehrt zu unseren Aufgaben zählen.“