Zur Absage von RWE zu seinem seit 2012 geplanten Braunkohlekraftwerksprojekt am Standort Niederaußem (BOAPlus) erklärt Tina Löffelsend, Energieexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Das klimafeindliche Neubauprojekt von RWE war ohnehin zum Scheitern verurteilt. Seit Jahren ist klar, dass ein neues Kohlekraftwerk weder klimapolitisch noch wirtschaftlich zu rechtfertigen ist. Die Absage war überfällig und ist noch kein Ausweis klimapolitischer Verantwortung. Meint RWE Klimaschutz ernst, müssen ab 2020 mindestens die alten Kraftwerksblöcke an den Standorten Neurath und Niederaußem geschlossen werden.
Auch die Kohlekommission hat empfohlen, 3 Gigawatt Braunkohlekapazität abzuschalten. RWE mit den ältesten Meilern ist am Zug. Das erfordert der Klimaschutz und es ist die Voraussetzung, um den Hambacher Wald und die Dörfer am Tagebau Garzweiler zu erhalten.
Glaubhaft wird eine neue Unternehmenspolitik bei RWE nur, wenn der Konzern aufhört, an den Tagebauen Fakten zu schaffen. Denn die Braunkohlebagger fressen sich immer weiter Richtung Hambacher Wald, die Umsiedlung von Dörfern wird unerbittlich vorangetrieben. Dabei gibt es mit dem Kohleausstieg jetzt alle Chancen, Wald und Dörfer zu retten. Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung müssen RWE endlich Einhalt gebieten: Nach riesigen Entschädigungen verlangen und zugleich weiter zerstören, das passt nicht zusammen.“
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.bund.net/aktuelles/detail-aktuelles/news/raus-aus-der-kohle-alle-doerfer-koennen-bleiben
Pressekontakt:
Tina Löffelsend, BUND-Expertin für Energiepolitik, Mobil: 0176-20067099, E-Mail: tina.loeffelsend@bund.net bzw. Judith Freund und Sigrid Wolff, BUND-Pressestelle, Tel.: 030-27586-425, E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.