RWE hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit Direct Energy Marketing Limited
unterzeichnet, ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), zur Lieferung von grünem Strom aus dem RWE Solarkraftwerk Hull in Kanada. Die in Süd-Alberta gelegene Solaranlage mit einer Kapazität von 25 Megawatt (MW) hat vor kurzem ihren kommerziellen Betrieb aufgenommen. Sie wird nun einen wichtigen Teil des Stroms liefern, den das Unternehmen Direct Energy benötigt, um seine kanadischen Kunden mit grünem Strom zu versorgen.
Die Vertragslaufzeit beträgt zehn Jahre. Wirksam ist die Vereinbarung seit Anfang August 2020. Seit diesem Zeitpunkt liefert das RWE Solarkraftwerk seine jährliche Gesamtproduktion von bis zu 50.000 Megawattstunden grünem Strom und Herkunftsnachweise an Direct Energy.
Silvia Ortín, Chief Operating Officer Wind Onshore und PV Americas bei RWE Renewables erklärt: „Dank dieser Vereinbarung kann Direct Energy seine Kunden in Alberta mit grünem Strom versorgen, und wir stellen einmal mehr unter Beweis, dass RWE weltweit wettbewerbsfähige PPAs aus seinen Erneuerbaren-Anlagen anbieten kann. Nicht zuletzt, weil Solarenergie mittlerweile wettbewerbsfähig ist. Die nochmals gesunkenen Kosten für das Equipment werden diese Entwicklung langfristig weiter beflügeln.“
„Angesichts der gestiegenen Kundennachfrage nach Erneuerbaren Energien wird das zusätzliche Angebot von 25 MW Solarstrom unserem Geschäftsbereich ‘Direct Energy Business‘ helfen, neue Angebote für unsere Kunden aufzubauen. Zudem bekräftigt der Vertrag unser Engagement, Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die eine CO2-ärmere Zukunft unterstützen“, sagt David Brast, Senior Vice President, North America Gas and Power, Direct Energy Business.
Neben dem Solarkraftwerk Hull (Prairie Sunlight II, 25 MW) betreibt RWE ein weiteres Solarkraftwerk (Prairie Sunlight III, 22 MW) in der kanadischen Region Süd-Alberta, nahe der Stadt Vauxhall. Zusammen erzeugen die beiden Solaranlagen genügend grünen Strom, um damit rechnerisch rund 12.500 kanadische Haushalte zu versorgen. RWEs Tochtergesellschaft BELECTRIC war für den Bau der beiden Photovoltaikanlagen verantwortlich.
RWE will bis 2022 rund 5 Mrd. Euro netto in den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren, wobei diese Summe durch Kooperationen mit Partnern deutlich steigen könnte. Die Wachstumsschwerpunkte von RWE liegen in den Kernmärkten Europa und Amerika sowie dem asiatisch-pazifischen Raum. Für Investitionen im Bereich Solar entwickelt RWE Projekte in mehreren Ländern in Europa und Nordamerika mit einer geplanten Gesamtleistung von mehr als 5 Gigawatt. In Australien baut RWE derzeit in New South Wales eine Solaranlage mit 249 MW Kapazität.





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