Rund 6 Millionen Ladepunkte sind für die weitere CO2-Emissionen Reduktion bis 2030 um 50 % notwendig?

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Rund 6 Millionen Ladepunkte sind für die weitere CO2-Emissionen-Reduktion bis 2030 um 50 % notwendig

Laut Bundesnetzagentur wurden dieses Jahr bisher über 2.200 neue Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb genommen (Stand Juni). Bisheriges Rekordjahr ist 2019 mit über 5.000 neuen Ladestationen. Damit liegt das Ausbautempo ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Für die ambitionierten Pläne von Frans Timmermans dürfte das nicht schnell genug sein. Geht es nach dem EU-Klimaschutz-Kommissar, kommt das Aus für Verbrennungsmotoren bereits 2035. Binnenmarktkommissar Thierry Breton will dieses Ziel frühestens 2040 erreichen.

Dafür bräuchte es allerdings einen massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur. Bis 2030 sollen es in Europa drei Millionen Ladesäulen werden. Aktuell gibt es weniger als 225.000, davon rund 21.000 in Deutschland.

Dass die Zeit drängt, den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben, darüber schreiben wir schon länger. Die einfachste Lösung liegt in der Kombination klimafreundlicher und vor allem infrastruktureller Voraussetzungen:

Neben den üblichen Solaranlagen auf Dächern oder den bekannten Solarparks oder  PV Freilandanlagen sind Solar Parkplätze, sogenannte Solarcarports die ideale Ergänzung und der Schlüssel-Aggregator für die weitere Entwicklung der Elektromobilität.

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Die EU-Kommission hat errechnet, dass bis 2030 rund 6 Millionen öffentliche Ladepunkte notwendig sind, um eine weitere Verringerung der CO2-Emissionen um 50 % zu erreichen.

Nachfrage nach Elektroautos, die Solarpflicht und EU-Direktiven treiben den Ausbau der mobil-solaren Infrastruktur voran

Insgesamt sagen 14,6 Prozent aller Befragten einer Online-Umfrage, ihr nächstes Auto solle ein reines Elektroauto sein. 7,7 Prozent planen einen Plug-in-Hybrid zu kaufen. Das sind Fahrzeuge, die kurze Strecken (circa 50 Kilometer) auch selbstständig mit Elektroantrieb fahren und die ebenfalls mit der Kaufprämie der Bundesregierung gefördert werden.

Noch klarer ist die Stimmung unter den Befragten, die in den kommenden 12 Monaten ein Auto kaufen möchten. Von ihnen wollen sogar 25,0 Prozent einen Elektroantrieb – überwiegend ein reines Elektroauto (16,2 Prozent), seltener ein Plug-in-Hybrid (8,8 Prozent). Für die Umfrage wurden 1.000 Besitzer eines privaten Pkw befragt.

Ein Wermutstropfen dabei jedoch ist, dass ein hoher Anteil an Zulassungen für Elektroautos überwiegend durch Firmenwagen als durch Privatfahrzeuge erfolgt. Plug-in-Hybride bieten Mitarbeitern ebenso wie reine E-Autos einen Steuervorteil, wenn sie das Auto auch privat nutzen. Das ist attraktiv, selbst wenn das Auto in der Praxis nur mit Benzin oder Diesel bewegt würde.

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