Berlin, 25. Mai 2016. Zum heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf einer Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV) erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):
„Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien wird es immer wichtiger, Erzeugung und Verbrauch aufeinander abzustimmen. Industrielle Verbraucher, die Lasten verschieben können, spielen dabei eine wichtige Rolle. Es daher wichtig, diese Flexibilitätspotenziale anzureizen. Nach Meinung des bne ist dafür der Regelenergiemarkt im Vergleich zur AbLaV aber der geeignetere und zudem deutlich kosteneffizientere Rahmen. Anzuerkennen ist allerdings, dass das Bundeswirtschaftsministerium im vorliegenden Entwurf zentrale Bedenken des bne berücksichtigt hat. So sollen die Bedingungen für das Poolen von Anlagen verbessert und die Rahmenbedingungen zwischen Regelleistungsmarkt und AbLaV stärker synchronisiert werden. Wichtig ist zudem, dass auch Aggregatoren, die Lastverschiebungspotenziale bündeln, in die AbLaV eingebunden werden können. Die Verbesserungen beim Pooling tragen dazu jedenfalls bei.“
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne)
Der bne ist die schlagkräftige Interessenvertretung für die wettbewerbliche neue Energiewirtschaft. Im Unterschied zu Anbietern mit verbundenem Netz sind unsere Mitglieder frei von Monopolinteressen: Sie kämpfen für fairen Wettbewerb, Vielfalt und Fairness im Energiemarkt. 2015 haben bne-Mitgliedsunternehmen in Deutschland über sieben Millionen Kunden zuverlässig mit Strom, Gas oder energienahen Dienstleistungen beliefert.
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Karsten Wiedemann
Pressesprecher
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