Seit März 2020 ist die Region Heide, vertreten durch die Entwicklungsagentur, ein aktives Mitglied in der „European Hydrogen Valleys Partnership“ (EHVP). Durch die Mitgliedschaft baut die Entwicklungsagentur Region Heide ihr internationales Netzwerk unter der Projektinitiative ENTREE100 aus und leistet durch die Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Regionen ihren Beitrag zum Voranbringen der Wasserstoffwirtschaft in Europa.
Wasserstoff gilt als einer der vielversprechendsten Energieträger auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Daher ist der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft eine der Schlüsselaktivitäten für eine erfolgreiche Energiewende. „Wasserstoff ist für die Energiewende eine ideale Ergänzung zur Batterie und kann immer dort eingesetzt werden, wo eine direkte batterie-elektrische Versorgung nicht ausreicht, z. B. in der Schwerlastmobilität, in der Schifffahrt, bei synthetischem Kerosin für die Luftfahrt und natürlich auch als grüner Grundstoff in der Chemischen Industrie“, sagt Dirk Burmeister, Vorstand der Entwicklungsagentur Region Heide.
Die EHVP ist ein Verbund von mehr als 30 Regionen aus über 13 Ländern, welcher von den Regionen Normandie (FR), Auvergne-Rhône-Alpes (FR), Nordniederlande (NL) und Aragón (ES) koordiniert wird. Die Regionen verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Wasserstoffwirtschaft in Europa und international voranzubringen. Die Regionen können somit als ein wesentlicher Treiber angesehen werden. Ziel des EHVP ist es zum einen, die fachlichen Kompetenzen der Regionen zu bündeln, damit gemeinsame Innovationsprojekte initiiert werden können. Zum anderen soll durch einen regen Erfahrungsaustausch und eine konstante Kommunikation gewährleistet werden, dass die Interessen der Regionen gebündelt in die europäischen Rahmenprogramme integriert werden.
So sollen Wasserstoffprojekte mit und für die Regionen auch in der Ausgestaltung der nächsten Förderperiode mitbetrachtet werden. Durch eine Verknüpfung des EU-Green Deals und dem bevorstehenden EU-Programm zur Förderung der Wirtschaft nach der Corona-Krise, soll auch die Wasserstoffwirtschaft in der EU weiter gestärkt werden.
„Mit unserer Mitgliedschaft bei EHVP wollen wir weitere Projekte in der Region initiieren und den Wirtschaftsstandort stärken“, so Burmeister weiter. Die Region Heide ist längst als Wasserstoffregion auf internationaler Ebene bekannt. So hat die Region bereits im Vorläufer von EHVP der „Hydrogen Smart Cities & Regions“ seit 2017 aktiv mitgewirkt und gilt als eine der am weitesten vorbereiteten Wasserstoffregionen in Europa. Dies äußert sich unter anderem durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Vorreiterregionen, wie zum Beispiel den Nordniederlanden, Norddänemark und Schottland. Durch die aktive Zusammenarbeit der europäischen Regionen werden Erfahrungen und Netzwerke z. B. zu Technologien oder Beschaffung geteilt und eine ganzheitliche Wasserstoffwirtschaft weiter gefördert.
Für Rückfragen: Entwicklungsagentur Region Heide | Anja Träger
Tel.: +49 (0)481 123 703-31 | E-Mail: anja.traeger@region-heide.de





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