Realistische Bedarfsprognose ist entscheidend für zielgerichtete Transformation des Energiesystems

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Die EnBW begrüßt die Veröffentlichung des aktuellen Monitoringberichts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und sieht darin einen wichtigen Impuls für die weitere Umsetzung der Transformation des Energiesystems. “Die Ergebnisse bieten die Chance, die Transformation des Energiesystems bedarfsorientierter und kosteneffizienter zu gestalten. Kurzum: Sie muss klimafreundlich, bezahlbar und sicher sein. Diese Balance ist anspruchsvoll, aber machbar. Der Monitoringbericht leistet einen wichtigen Beitrag dazu und gibt uns wichtige Hinweise, um die Akzeptanz in Bevölkerung und Wirtschaft zu erhalten“, kommentiert CEO Stamatelopoulos.

Die EnBW wird Erneuerbare Energien und Netze weiterhin entschlossen ausbauen und zugleich mit der Bereitstellung disponibler Leistung die Versorgungssicherheit sicherstellen. Bis 2030 planen wir bis zu 50 Milliarden Euro – schwerpunktmäßig in Deutschland – zu investieren.

Die Analyse der Nachfrageentwicklung zeigt: Der Stromverbrauch wird in allen Szenarien deutlich steigen. Eine im April von EnBW veröffentlichte unabhängige Studie, die auch Bestandteil des Energiewendemonitorings war, hatte bereits verdeutlicht, dass durch eine Kombination aus Effizienzsteigerungen, angepassten Ausbauzielen und dem verstärkten Einsatz disponibler Leistung die Transformation des Energiesystems bis 2045 um bis zu 700 Milliarden Euro günstiger gestaltet werden kann.

“Mit dem steigenden Anteil Erneuerbarer Energien braucht es flexible und regelbare Kraftwerkskapazitäten. EnBW setzt auf H2-ready Gaskraftwerke und auf Speicher”, so der CEO. Der Ausbau von insgesamt mindestens 20 GW bis 2030 müsse systemdienlich erfolgen. “Wir als EnBW stehen in den Startlöchern. Sobald das BMWE das Kraftwerksicherheitsgesetz auf den Weg gebracht hat, werden wir den Bau weiterer H2-ready Gaskraftwerke schnellstmöglich prüfen.”