Mit einer geplanten Photovoltaikpflicht bis 2023 hat die deutsche Bundeshauptstadt ihren Weg zur Solarcity bereits vorgezeichnet. Nun steht man gemeinsam mit einigen Berliner Schulen schon in Mitten der Realisierung eines großen, stadtteilübergreifenden Projektes, das dieses Vorhaben unterstützt.
Unter der Federführung der Berliner Stadtwerke wird auf Dächern verschiedener Schulen in den Berliner Bezirken eine Photovoltaikanlage installiert. Die Photovoltaikanlagen sind so konzipiert, dass ein Eigenverbrauchswert von mehr als 70 Prozent entsteht. Das bedeutet für die ausgewählten Schulen einen erheblichen Teil an Autarkie, zumindest die Stromversorgung betreffend.
Erste Erfolge
Bisher wurden bereits sechs von insgesamt 49 Photovoltaikprojekten in unterschiedlichen Berliner Stadtbezirken realisiert. Eine kumulierte Leistung von 365 Kilowattpeak und eine erstaunliche Eigenverbrauchsquote von 77 Prozent erreichen diese sechs Photovoltaikanlagen gesamt. Die Schulen macht das zu über drei Vierteln von der öffentlichen Stromversorgung unabhängig.
Kurze Amortisation
Die möglichst günstige Errichtung und der Blick dafür, Photovoltaikanlagen so zu dimensionieren, dass der größte Teil der Energie selbst verbraucht werden kann, sorgt allerdings nicht nur für Teil-Autarkie. Die Anlagen, die innerhalb eines halben Jahres nach Vertragsabschluss mit den Stadtwerken auf dem Dach sind, sollen sich in acht bis neun Jahren amortisieren – und können ab diesem Zeitpunkt quasi kostenfrei Strom zur Verfügung stellen.
Alternative Modelle
Eine Alternative, die sich in besonderem Maße auch für Schulen eignet, bietet die Liechtensteiner Sun Contracting AG mit ihrem Photovoltaik Contracting an. Photovoltaik Contracting bietet die Möglichkeit, Dächer oder Flächen zur Produktion von sauberer Solarenergie zur Verfügung zu stellen. Die Kosten dafür werden zur Gänze von Sun Contracting übernommen. Vergütet wird die Bereitstellung der Infrastruktur mittels monatlicher Mietzahlungen.





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