Photon Energy Group gibt Prognose für seine langfristige Wachstumsstrategie bekannt

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Amsterdam – 10. Juni 2021 – Photon Energy N.V. (WSE&PSE: PEN, FSX: A1T9KW) („Photon Energy Group“ oder das „Unternehmen“), ein in Amsterdam ansässiges Unternehmen für erneuerbare Energien, das weltweit Lösungen für Solarenergie und sauberes Wasser anbietet, gab heute seine Prognose für die Wachstumsstrategie des Unternehmens bis 2024 bekannt.

Zu den strategischen Zielen des Unternehmens gehören der Ausbau seiner Stromerzeugungsanlagen und damit die Schaffung mehrerer wiederkehrender Einnahmequellen aus seinem vollständig integrierten Geschäftsmodell und die Entwicklung seines Wassergeschäfts mit besonderem Fokus auf das weltweit wachsende Problem von PFAS (Per- und Polyfluoralkyl Substanzen) Kontamination durch die zum Patent angemeldete Nanoremediation-Technologie des Konzerns.

Bis Ende 2024 beabsichtigt das Unternehmen, sein eigenes PV-Kraftwerksportfolio von derzeit 74,7 MWp auf eine installierte Gesamtleistung von mindestens 600 MWp auszubauen und damit seine wiederkehrenden Umsätze aus sauberer Stromerzeugung und Netzstützungsdienstleistungen zu steigern. Gleichzeitig beabsichtigt das Unternehmen, seine Solarenergie-Projektpipeline in verschiedenen Entwicklungsstadien – sowohl eigenentwickelt, als auch mit Partnern – von 1,5 GWp zu entwickeln, um weiteres Wachstum über 2024 hinaus voranzutreiben.

Das Unternehmen erwartet außerdem, sein Engineering-, Beschaffungs- und Konstruktionsgeschäft (EPC) durch den Einsatz dezentraler Energieerzeugungslösungen und einer Kombination modernster PV- und Energiespeichertechnologien weiter auszubauen. Das Unternehmen wird auch sein globales Betriebs- und Wartungsportfolio (O&M) weiter ausbauen; bis 2024 beabsichtigt das Unternehmen 1,0 GWp an eigenen und Kundenkraftwerken unter Vertrag zu haben, gegenüber derzeit 300 MWp.

Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, bestehende Skaleneffekte durch eine in Entwicklung befindliche B2B-Online-Vertriebsplattform zu nutzen, um zusätzliche Handelsumsätze mit PV-Modulen, Wechselrichtern, Batterien und anderen Komponenten zu generieren.

Um die notwendigen Finanzmittel für die Umsetzung der Konzernstrategie sicherzustellen, beabsichtigt das Unternehmen, bis zu 7 Millionen der bestehenden eigenen Aktien im Wert von derzeit rund 18 Millionen Euro zu veräußern. Der Erlös aus dem Verkauf der bestehenden eigenen Aktien soll in erster Linie für Investitionen in die Entwicklung neuer Projekte sowie für den Bau von Solaranlagen verwendet werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Vorstand eine Verfünffachung des EBITDA im Vergleich zu den Zahlen von 2020. Ein erwartetes Zusatzpotenzial aus der kürzlich eingeführten PFAS-Nanosanierungstechnologie ist in dieser Prognose nicht enthalten.

Die oben genannten Ziele werden aus dem operativen Cashflow, dem Verkauf von Projektrechten, der Refinanzierung von Projekten und Anleiheerlösen sowie dem Verkauf von eigenen Aktien, die das Unternehmen derzeit hält, finanziert. Die weitere Verschuldung soll so begrenzt werden, dass die Eigenkapitalquote für die Dauer des skizzierten Zeitraums über 25% gehalten wird.

Der Schwerpunkt der Wachstumsstrategie im Geschäftsbereich Photon Water sieht die Bereitstellung effizienter und kostengünstiger Lösungen für das Problem der PFAS-Kontamination des Grundwassers vor. Die Entfernung von PFAS durch In-situ-Behandlung ohne die Notwendigkeit von Pumpen, Bodenaushub oder Entsorgungsprozessen ist weltweit einzigartig. Eine Bestätigung für die Leistungen des Konzerns in diesem Bereich ist die im vergangenen Jahr geschlossene Partnerschaft mit dem australischen Verteidigungsministerium, die auf die Demonstration und Validierung dieser Technologie abzielt. Nach Abschluss der Testphase rechnet Photon Water damit, die Technologie weltweit zu kommerzialisieren.

„Wir gehen davon aus, dass die Erweiterung unseres eigenen Portfolios durch eine wachsende Pipeline von PV-Projekten vorangetrieben wird, die im eigenen Haus oder durch Akquisitionen entwickelt werden“, sagte Georg Hotar, CEO der Photon Energy Group. „Wir erwägen auch die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit einem Netzwerk von Entwicklungspartnern. Die Sicherung von Projektrechten und die Einbindung in den frühen Phasen der PV-Entwicklung gewährleisten die volle Kontrolle über die Projekte, die Optimierung der Projektökonomie und damit die Maximierung der Rendite unserer Investitionen.“