Noch in diesem Monat wird die PFALZSOLAR GmbH die bislang größte Dachanlage in der Firmengeschichte im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Betrieb nehmen: Auf einer knapp 280 Meter langen Dachfläche des deutschen Baustoffherstellers Opterra errichtet PFALZSOLAR am Standort Wössingen (Walzbachtal) in der Nähe von Karlsruhe ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 1,7 Megawatt.
In der zweiten Novemberwoche hatte die Pfalzwerke-Tochter mit den Arbeiten zum Bau der Photovoltaikanlage auf dem Opterra-Gebäude begonnen. Jetzt, knapp vier Wochen später, ist bereits ein Großteil der rund 6.000 Module installiert. Noch vor Weihnachten soll die Montage der Anlage abgeschlossen sein, der Netzanschluss erfolgt dann in 2017.
PFALZSOLAR selbst wird zunächst Eigentümer und Betreiber der Anlage, das Unternehmen hat die Dachfläche von Opterra gepachtet. „Mit der Entscheidung, betriebseigene Dachflächen für Photovoltaik zu nutzen, leistet Opterra einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Region. Wir freuen uns, dass wir der Partner für die Umsetzung dieses Projekts sein dürfen“, so Thomas Kercher, Geschäftsführer von PFALZSOLAR. Auch Sebastian Schmidt, der das Projekt von Seiten Opterra aus technischer Sicht betreut, begrüßt die Zusammenarbeit: „Für uns war es wichtig, einen Partner in der Nähe zu finden, der langfristig und zuverlässig für uns da ist. Deshalb ist unsere Entscheidung auf die Pfalzwerke-Tochter gefallen.“
Das PV-Kraftwerk in Walzbachtal wird ab Inbetriebnahme jährlich knapp 1,7 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom produzieren und in das öffentliche Netz einspeisen. Das ist rechnerisch genug Energie, um mehr als 470 durchschnittliche deutsche Haushalte zu versorgen und entspricht der Menge, welche die Nachbargemeinde Bretten-Dürrenbüchig pro Jahr verbraucht. Verglichen mit nicht-regenerativen Energiequellen sorgt der Strom von der Opterra-Dachfläche für eine CO2-Ersparnis von fast 1.000 Tonnen pro Jahr. „Mit dem Projekt unterstützt Opterra die Erreichung der energiepolitischen Ziele der Landesregierung“, so Stephan Schenk, Opterra-Werkleiter am Standort Wössingen.





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