Panasonic HIT besteht Salznebel-Korrosionstest

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München, 3. November 2014. Die Module der N-Type-Serie von Panasonic haben den Salznebel-Korrosionstest in seinem höchsten Belastungsgrad bestanden. Die Solarmodule VBHN240SJ25 und VBHN245SJ25 mit 240 beziehungsweise 245 Kilowatt Nennleistung wurden beim TÜV Rheinland, einem der weltweit führenden Photovoltaik-Testlabore, geprüft. Damit wird bestätigt, dass die Panasonic-Module auch in salzhaltiger Umgebung, zum Beispiel in Meeresnähe oder an Straßen, die mit Salz gestreut wurden, ihre hohe Leistungsfähigkeit behalten.

Der Salznebel-Korrosionstest wurde nach IEC 61701 Ed. 2 durchgeführt. Die Prüfung nach Schärfegrad 6 dauert 56 Tage. Ein Testzyklus dauert sieben Tage. Dabei wird das Testobjekt vier Salzsprühphasen von jeweils zwei Stunden bei 35 Grad Celsius und einer Luftfeuchte von 93 % ausgesetzt. Nach jeder Sprühphase wird es bei 40 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 93 % gelagert. Nach den Sprühphasen und der Lagerung in der Feuchte wird das Modul drei Tage lang bei Normalklima gelagert. Module erhalten das Prüfzeichen, wenn ihre elektrische Leistung nach dem Test um weniger als fünf Prozent reduziert ist, wenn sie die Mindestanforderungen an den Isolationswiderstand nach IEC 61215 weiter erfüllen und wenn keine sonstigen sichtbaren Schäden festzustellen sind.

Die Module VBHN240SJ25 und VBHN245SJ25 sind seit diesem Frühjahr erhältlich. Ihre Wirkungsgrade zählen zu den höchsten am Markt. Der Modulwirkungsgrad der 245W Version liegt bei 19,4 %, der Zellwirkungsgrad bei 22 %. Durch die besondere Zelltechnologie, bei der ein dünner monokristalliner Siliziumwafer von einer hauchdünnen amorphen Siliziumschicht umhüllt wird, bringen die Zellen unter normalen Betriebsbedingungen mehr Ertrag als konventionelle Zellen. Hierzu trägt auch ein sehr niedriger Temperaturkoeffizient von -0,29 %/°C bei. Eine weitere Besonderheit der Module ist die Drainage im Rahmen. Durch Wasserabläufe an den Seiten läuft Regenwasser einfach von der Moduloberfläche ab. Nach dem Trocknen bleiben keine Flecken zurück, die den Solarertrag durch Mikroverschattungen reduzieren könnten.

HIT® wurde ursprünglich von Sanyo entwickelt und produziert. Nachdem das Unternehmen Sanyo von Panasonic übernommen wurde, wird HIT® seit dem 1. April 2012  unter dem Markennamen Panasonic vertrieben. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Module wird nun von Panasonic fortgesetzt. Im Februar dieses Jahres konnte Panasonic einen neuen Weltrekord in der Klasse der kristallinen, silizium-basierten Zellen bekanntgeben. HIT® erreichte bei einer Zellgröße von 143,7 cm² in der Forschung und Entwicklung einen Zellwirkungsgrad von 25,6%.

Weitere Informationen zu Panasonic Solar:

http://eu-solar.panasonic.net
Über Panasonic:

Die Panasonic Corporation ist weltweit führend in der Entwicklung und Konstruktion von elektronischen Technologien und Lösungen für Kunden in den Bereichen Haushalt, Industrie, Mobilität und persönliche Anwendungen. Seit seiner Gründung im Jahr 1918 ist das Unternehmen international expandiert und betreibt aktuell mehr als 500 konsolidierte Gesellschaften weltweit. Für  das vergangene Geschäftsjahr (bis 31. März 2014) wurde ein konsolidierter Nettoumsatz von 7,74 Billionen Yen verzeichnet. In dem Bestreben, durch Innovation über alle

Geschäftsbereiche hinweg neue Werte zu verfolgen, möchte das Unternehmen für seine Kunden ein besseres Leben und eine bessere Welt schaffen.

Weitere Informationen zu Panasonic: http://panasonic.net