Damit baut Next Kraftwerke seine Position als eines der größten Virtuellen Kraftwerke Europas weiter aus. Rund ein GW kamen allein in Deutschland hinzu. 350 Megawatt (MW) brachten die sieben internationalen Standorte zusätzlich ein. Jochen Schwill, Geschäftsführer und Gründer von Next Kraftwerke: „Diese Entwicklung zeigt, dass wir am Markt gut aufgestellt sind. Wir gehen daher optimistisch ins Jahr 2018.“
Das Kölner Unternehmen hat bei allen Energieträgern, dabei insbesondere in den Bereichen Solar, Wind und Bioenergie, deutlich zugelegt und sein Portfolio vergrößert. Besonders im Bereich Solar war 2017 ein großes Wachstum zu verzeichnen. Insgesamt 540 MW erschlossen die Kölner in Deutschland für den hauseigenen Stromhandel neu. Erfolgreich angelaufen ist im Bereich Photovoltaik auch der Tarif „SolarSpot“. Den Direktvermarktungstarif können Betreiber von verhältnismäßig kleinen PV-Anlagen zwischen 100 kWp und 800 kWp bei Next Kraftwerke online abschließen. Rund 180 Kunden entschieden sich in 2017 für SolarSpot und brachten insgesamt rund 75 MW in den Next Pool ein. „In dem Zusammenhang haben wir uns auch besonders gefreut, dass der Intersolar Award unseren Next Pool in diesem Jahr als ‚Outstanding Solar Project’ ausgezeichnet hat“, sagt Schwill.
Im Bereich Bioenergie kamen in Deutschland rund 175 MW dazu, bei den Windanlagen konnte das Unternehmen ein Plus von 260 MW verbuchen. International verbuchten die Kölner Stromhändler Portfoliozugewinne von 280 MW bei der Windkraft, 20 MW bei der Photovoltaik, 20 MW bei der Wasserkraft und 30 MW bei der Bioenergie.
Das starke Portfoliowachstum fällt in ein ereignisreiches Jahr für das Unternehmen. Im Mai gab Next Kraftwerke bekannt, dass das niederländische Erneuerbare-Energien-Unternehmen Eneco Group eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von 34% an Next Kraftwerke erworben hat. Durch die Beteiligung konnte Next Kraftwerke weiter expandieren und seine Position auf dem europäischen Markt stärken. So erwarb Next Kraftwerke im Juli die restlichen Anteile an Energie365 und schloss damit die Übernahme des niederländischen Energie-Startups ab. Außerdem starteten die Kölner in den italienischen Markt und öffneten den Next Pool für den Schweizer Regelenergiemarkt. Damit ist Next Kraftwerke nun in acht europäischen Ländern als Stromhändler aktiv und bereits in sieben europäischen Regelzonen präqualifizierter Regelenergieanbieter. Zusätzlich konnte das Unternehmen für 2018 bereits eine Liefermenge mit einem Volumen von 140 GWh im gewerblichen und industriellen Bereich unter Vertrag nehmen, insbesondere mit den beiden variablen Stromtarifen Best of 96 und Take your Time.
Jochen Schwill: „Wir haben Next Kraftwerke im Jahr 2017 weiter auf internationalen Kurs gebracht und unsere strategische Expansion vorangetrieben. Es ist unser Ziel die Energiewende mit digitaler Technik zu beschleunigen. Dazu haben wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit unseren Kunden einen starken Beitrag geleistet.“





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