Forbach. Mit einem offiziellen Spatenstich hat die französische Firma PSTW SAS mit dem Bau des Solarparks Terril Wendel auf dem früheren Kohleabbaugebiet begonnen. An dem offiziellen Baubeginn nahmen die Bürgermeister der beiden Kommunen Forbach und Petite Roselle und der Abgeordnete der französischen Nationalversammlung Christophe Arend teil.
„Wir haben das Projekt als ein Vorzeigeprojekt für die umweltfreundliche Energieerzeugung in der Region und für die Region geplant.“, erklärt Michael Pietsch, Geschäftsführer der montanSOLAR GmbH. Er stellte die Photovoltaik-Freiflächenanlage Terril Wendel vor, die nun auf der ehemaligen Kohlenhalde in den Kommunen Forbach und Petite-Rosselle im Departement Moselle entsteht.
Auf einer Fläche von 22,7 Hektar werden über 44.000 Photovoltaikmodule für die Anlage verbaut. Der Solarpark Terril Wendel wird mit einer installierten Leistung von 17 MWp etwa 18.169 MWh pro Jahr erzeugen, was dem jährlichen Strom- und Heizbedarf von mehr als 2.600 Einwohnern in Frankreich entspricht. Die Anlage wird damit mehr als 10.432 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.
„Es gibt hier eine lange Tradition als Energiestandort. Nach dem Ende des Kohleabbaus schlagen wir heute mit dem Bau des Solarparks einen neuen Weg von einem schwarzen zu einem grünen Energiestandort ein, der uns sicher weiter in eine gute Zukunft führen wird“, betont Gérard Mittelberger, der Bürgermeister von Petite-Roselle.
„Die Konversion der ehemaligen Bergbauflächen ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Gemeinden von großer Bedeutung. Der Bau und Betrieb eines Solarparks ermöglicht hier eine Nutzung von Flächen, die aufgrund der herausfordernden Verhältnisse wie schwieriger Zugänglichkeit oder der Bodenbeschaffenheit nicht anders ökonomisch verwertet werden können. Durch solche Projekte erneuerbarer Energien, die von Experten für diese Flächen umgesetzt werden, entstehen Zukunftschancen für die Bürger unserer Region und es können Einnahmen für die Gemeinde erwirtschaftet werden,“ erklärt Laurent Kalinowski, der Bürgermeister der Stadt Forbach.
„Mit Projekten wie dem Solarpark Terril Wendel kommen wir dem Ziel der Entwicklung erneuerbarer Energien in Frankreich durch die Förderung der wettbewerbsfähigsten und verantwortungsvollsten Projekte deutlich näher. Das Projekt wird mit umweltfreundlicher, regionaler Stromerzeugung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und den CO2-Fußabdruck positiv beeinflussen“, stellt der Abgeordnete Christophe Arend fest.
Bürger können von „ihrer“ Energieerzeugungsanlage direkt wirtschaftlich profitieren
Die Bürger, Gebietskörperschaften und Unternehmen des Département Moselle und umliegenden Départements können sich finanziell an dem Park beteiligen und so auch direkt vom wirtschaftlichen Erfolg des Projekts profitieren.
Die Bürgerfinanzierung wird über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform enerfip.fr durchgeführt. Diese ermöglicht es den Einwohnern, den Gebietskörperschaften und den Unternehmen, ebenfalls in Projekte zu investieren, die zur Entwicklung ihrer Region beitragen. Bereits ab zehn Euro kann jeder Bürger die Summe seiner Wahl anlegen und neben einem Engagement für die Energiewende von einem sehr attraktiven Zinssatz profitieren.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website zu diesem Projekt:
https://enerfip.fr/terril-wendel
Ansprechpartner für die Medien:
Für das Projekt Terril Wendel:
Diskurs Communication GmbH
Frankreich: Maya Aprahamian, +33 651 531657
Deutschland: Jürgen Scheurer, +49 151 12135075





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