Die N-ERGIE Aktiengesellschaft baut die erneuerbaren Energien in der Region mit Nachdruck aus. Hierbei setzt sie weiterhin vor allem auf Photovoltaik und einen ökologischen Ansatz. Im März 2021 konnte sie ihre neueste Anlage in der unterfränkischen Gemeinde Seinsheim, Ortsteil Wässerndorf (Landkreis Kitzingen) mit 9,2 Megawatt peak in Betrieb nehmen. Für die N-ERGIE bedeutet die Anlage den Einstieg in das Modell der „sonstigen Direktvermarktung“.
„Wir freuen uns, dass wir mit dem Solarkraftwerk Seinsheim unsere erste Anlage ohne gesetzliche Förderung aus dem EEG am Netz haben. Dieses Modell kann perspektivisch einen wichtigen Schub für die regionale Energiewende bedeuten“, so Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE. „Wie auf unseren anderen Freiflächenanlagen auch legen wir großen Wert auf Umweltverträglichkeit: Die Fläche soll sowohl dem Klimaschutz und auch der Natur zu Gute kommen.“
Ökostrom mit Herkunftsnachweis für etwa 2.700 Haushalte
Über eine Fläche von 10 Hektar erstreckt sich das neue Solarkraftwerk, dessen Errichtung die Energietechnik Link GmbH im Auftrag der N-ERGIE weit vorangetrieben hat, ehe es im August 2020 erworben wurde. Rund 20.800 Solarmodule erzeugen hier nun jährlich etwa 9.555.000 Kilowattstunden (kWh). Dies entspricht dem Bedarf von rund 2.700 Haushalten. Das Besondere an der Anlage: Der erzeugte Solarstrom wird nicht über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert, sondern über das Modell der „sonstigen Direktvermarktung“ weitergegeben. Hierdurch behält der Strom seine Qualität als 100 Prozent Ökostrom aus der Region. Dies belegen Herkunftsnachweise.
Den Ökostrom aus dem Solarkraftwerk in Seinsheim bietet die N-ERGIE den Kommunen in der Region an. Mit diesem Ökostrom können die Kommunen die Energiewende „vor ihrer Haustür“ unterstützen.
„Es war uns ein besonderes Anliegen, dass sich die neue Anlage ökologisch in das Umfeld einfügt – die Kombination aus Sonnenstrom und Naturschutz ist ein echter Mehrwert für unsere Gemeinde und die Umwelt“, sagt Ruth Albrecht, Erste Bürgermeisterin von Seinsheim. „Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt und wir sind froh, einen zuverlässigen und kompetenten Partner wie die N-ERGIE gefunden zu haben, der den Klimaschutz mit uns verantwortungsvoll vorantreibt.“
Ökologische Bewirtschaftung der Flächen
Die N-ERGIE legt auch bei der neuen Anlage einen besonderen Fokus auf Ökologie und Artenschutz. Diese ist naturbelassen angelegt und Strauchreihen und Obstbäume entlang der Fläche gepflanzt. Die naturnahe Beweidung durch Schafe ist in Planung. Auch wird die Anlage mit Insektenhotels ausgestattet – diese bieten aufgrund unterschiedlicher Materialien Platz für zahlreiche Insektenarten. Auch in Stein- und Totholzhaufen finden Käfer, Insekten, Vögel und Kleintiere ein Zuhause.
Als Mitgründer der Interessengemeinschaft „Triesdorfer Biodiversitätsstrategie – Biodiversität auf PV-Freiflächenanlagen“, die im Dezember 2020 ins Leben gerufen wurde, ist die N-ERGIE davon überzeugt, dass Photovoltaik-Freiflächenanlagen ideal geeignet sind, um wertvolle Lebensräume für die heimische Flora und Fauna zu schaffen. Flächen, die für Klimaschutz und Energiewende verwendet werden, sollten gleichzeitig dem Natur- und Artenschutz zugutekommen. Hierdurch verpflichtet sich die N-ERGIE, ihre Anlagen auch in Zukunft ökologisch aufzuwerten.
N-ERGIE als Treiber der regionalen Energiewende
Aktuell umfasst das Portfolio der N-ERGIE bereits Anlagen mit einer installierten Leistung von etwa 145 Megawatt, die aus der Kraft von Sonne, Wind und Biomasse grünen Strom produzieren. Mit ihren vorwiegend regionalen Standorten trägt die N-ERGIE mit dazu bei, dass bereits die Hälfte des in ihrem Netzgebiet verbrauchten Stroms vor Ort regenerativ erzeugt wird. Mit der Umstellung auf Ökostrom für alle privaten Bestandskunden seit dem Jahreswechsel setzt die N-ERGIE ein weiteres wichtiges Signal, das die Umwelt um jährlich rund 480.000 Tonnen CO2-Ausstoß entlastet. Der Strom hierfür wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien in Deutschland erzeugt.





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