Neue Partnerschaft für den europäischen Batteriemaschinenbau vereinbart

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Frankfurt, 30. September 2021 – Die Fachabteilung Batterieproduktion im VDMA und die Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) der Fraunhofer-Gesellschaft in Münster haben sich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit verständigt. Hierzu wurde im September ein Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnet.

„Die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle bietet die Möglichkeit zur technologischen Umsetzung und Überführung von neuen Produktionslösungen in die großindustrielle Anwendung. Dies ist für den europäischen Maschinen- und Anlagenbau eine Chance, die es zu nutzen gilt“, erläutert Marc Kirchhoff, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VDMA Batterieproduktion und Head of International Key Account Management bei der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH.

Stärkung des europäischen Batteriemaschinenbaus

Ziel der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit dem Titel “Produce Future Batteries – Transform4Production” ist die Stärkung des europäischen Batteriemaschinenbaus im globalen Wettbewerb. Zudem sollen zukunftsweisende Produktionslösungen mit Blick auf eine intelligent vernetzte und nachhaltige Batterieproduktion entwickelt werden, um diese dann in die industrielle Anwendung zu bringen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau der Fraunhofer-Forschungsfertigung Batteriezelle mit bis zu 500 Millionen Euro.

„In einem ersten Schritt geht es um das schnelle Aufzeigen der Machbarkeit von Lösungsansätzen. Hier wollen wir keine weitere Zeit verlieren und bereits vor Start der großvolumigen Forschungsfertigung, die bestehende Infrastruktur von Pilot-Linien, an der Forschungsfertigung Batteriezelle und im EU-weiten Forschungsnetzwerk nutzen“, betont Professor Achim Kampker, Mitglied des Executive Boards der Forschungsfertigung Batteriezelle und Leiter des Lehrstuhls PEM der RWTH Aachen.

Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA ergänzt: „Der VDMA bietet ein global durchschlagkräftiges Netzwerk. Dies wird helfen Forschung in die Umsetzung zu bringen. Wir können einen wertvollen Beitrag leisten, wenn es darum geht, aus den Mosaikbausteinen ein Gesamtbild Batterie 4.0 zu realisieren. Unsere Stärken in der Schaffung neuer Standards können wir ebenso einbringen wie Transfermaßnahmen und eine breite Integration kleiner wie großer Unternehmen.“