Wie die N-ERGIE Aktiengesellschaft die Energiewende vorantreibt und dabei gleichzeitig den Naturschutz fördert, demonstrierte am Montag, 5. Juli Rainer Kleedörfer, Prokurist und Leiter Unternehmensentwicklung der N-ERGIE, bei einem Rundgang in Bergrheinfeld.
Bürgermeister Ulrich Werner und Dr. Anja Weisgerber, Mitglied des Deutschen Bundestags, überzeugten sich dabei von der positiven Wirkung verschiedener Projekte vor Ort.
Insektenfreundliche Blühpflanzen für Biogas-Produktion
Auf zwei kleineren, zusammen rund ein Hektar großen Äckern des Landwirts Norbert Kolb in Bergrheinfeld wird derzeit in einem wissenschaftlich begleiteten Projekt der N-ERGIE erprobt, wie sich insektenfreundliche Pflanzenmischungen für die Produktion in Biogas-Anlagen einsetzen lassen.
Untersucht werden zwei Aspekte: einerseits, wie sich die Blühpflanzen idealerweise für die Biogas-Anlagen einsetzen lassen, andererseits welchen Effekt sie auf die Population von Insekten, Vögeln und Kleintieren sowie die Boden- und Grundwasserqualität haben. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von mehreren Jahren angelegt und läuft seit 2020 bereits in Kooperation mit neun weiteren Landwirten in Nordbayern auf einer Gesamtfläche von 20 Hektar.
Aus Förder-Cent wird bunter Blühstreifen
Entlang verschiedener Fahrradwege in und um Bergrheinfeld entwickeln sich aktuell farbenfrohe Blumenmeere. Sie sind ein Folgeprojekt des regionalen Ökostromprodukts STROM PURNATUR, bei dem die Kund*innen der N-ERGIE einen Cent (netto) pro verbrauchter Kilowattstunde in regionale Umweltprojekte investieren.
Die Blühstreifen umfassen rund 4.500 Quadratmeter, wurden von Bergrheinfelder Landwirten angelegt und sollen ebenfalls in erster Linie Insekten zugutekommen.
Solarkraftwerke als Biotope
Nur wenige Kilometer nördlich von Bergrheinfeld zeigt die N-ERGIE auf dem Gelände ihres Solarkraftwerks Schweinfurt-Oberndorf wie regenerative Stromerzeugung aus Sonnenkraft und Naturschutz zusammengehen.
Die N-ERGIE bewirtschaftet die Fläche nachhaltig, hat außerhalb des Geländes zahlreiche Obstbäume gepflanzt, an denen sich Spaziergänger*innen bedienen können und hat unter anderem Blühwiesen sowie „Hotels“ für Insekten und Wildbienen errichtet.





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