Die neue parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und Digitales, Daniela Kluckert MdB, hat beim BVES Steuerungskreis „Mobilität“ die Linien der künftigen Verkehrspolitik vorgestellt und diskutiert.
Der BVES begrüßt das Vorhaben der neuen Bundesregierung eine Million Ladepunkte bis 2030 mit Schwerpunkt auf Schnellladeinfrastruktur zu ermöglichen. Effiziente Förderung sowie schnelle und transparente Genehmigungsprozesse sind eine elementare Grundlage für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Die Schwerpunkte der Diskussion unter der Leitung von BVES Vorstandsmitglied Alexander Junge, Aral AG bezogen sich auf die Dringlichkeit des Ausbaus sowie die technologieoffene Förderung der Ladeinfrastruktur. Insbesondere wurde dargestellt, welch wichtige Rolle Batterien für den Hochlauf einer Schnellladeinfrastruktur spielen. Gerade das schnelle Aufladen in wenigen Minuten sowie das gleichzeitige Laden mehrere Elektrofahrzeuge ist häufig nur über Speicher als Leistungspuffer möglich. Zudem sind diese Ladelösungen flexibel und schnell einsatzfähig, entgegen der oft langwierigen Ertüchtigung des Netzanschlusses. Die Teilnehmer haben die Entsprechende Konzepte zur Beschleunigung der E-Mobilitätswende dargestellt und diskutiert.
Alexander Junge, Mitglied des Vorstandes der ARAL AG und Mitglied des Vorstandes beim BVES : „Entbürokratisierung und marktwirtschaftliche Orientierung ist für das Gelingen der Mobilitätswende entscheidend. Die Lösungen müssen nun auf die Straße gebracht und die Ladeinfrastruktur schnell ausgebaut werden. Energiespeicher können dabei einen wesentlichen Beitrag beim Aufbau der Ladeinfrastruktur erbringen“.
Urban Windelen, BVES Bundesgeschäftsführer: „Energiewende wird nur mit Energiespeichern erfolgreich. Dies gilt ebenso und noch deutlicher für die notwendige Infrastruktur der Mobilitätswende. Ohne Pufferspeicher fehlt einfach die Leistung, die der Nutzer verlangt. Das vorgeschlagene Programm der EU, Fit for 55, weist bei der Infrastruktur den Weg und basiert letztlich auf der Leistung aus Speichern.“
Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass für energiepolitische Projekte auch in Deutschland das europäische Energierecht grundlegend ist. Zur Beschleunigung des Ausbaus der Infrastruktur ist es jedoch nicht nur notwendig, passende technische Ansätze zu ermöglichen, sondern ebenso die Planungs- und Genehmigungsverfahren zu entbürokratisieren und zu priorisieren.





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