Das war mal ein etwas anderer Abend, den Michael Raschemann gestern verlebt hat. Denn den verbrachte er bei Dunja Hayali – auf dem Sofa des ZDF-Hauptstadtstudios. Zu Gast war dort der AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen, der zu den Themen Umwelt-, Bildungs- und Flüchtlingspolitik Stellung nahm. Raschemann, der mit seinem Unternehmen Energiequelle europaweit Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien plant und betreibt, war geladen, um mit ihm über die Energiewende zu diskutieren.
„Das Klima können wir nicht retten“, so Meuthen
Deswegen fordert die AfD den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen und den Stopp der Subventionen alternativer Energien. Es sei nicht nachgewiesen, dass die Menschen den Klimawandel beeinflussen. Raschemann hielt entgegen, dass es diverse Studien gebe, die den Einfluss der Menschen nachweislich belegen. Dunja Hayali bestätige dies sogar mit einer Zahl: Zu 99,94 % sei der Klimawandel menschengemacht. Vieles davon sei „Unfug“, widersprach Meuthen. Zudem kenne er nichts „Naturzerstörenderes“ als Windräder. Dass Erneuerbare Energien unerschöpflich sind und die natürlichen Ressourcen schont, ließ Meuthen nicht gelten. Die Grundlastfähigkeit funktioniere niemals mit Wind und Sonne allein. Die Rechnung Raschemanns zeigt das Gegenteil: Wenn alle Bundesländer 2% ihrer Landesfläche für Windenergie zur Verfügung stellen, hätte man eine Nennleistung von 200 Gigawatt (GW) installierter Leistung. Der Bedarf liege aktuell bei maximal 70 GW.
Der 48-jährige Brandenburger sagte nach der Sendung: „Es war schon erschreckend, was Herr Meuthen über die Klimahaltung seiner Partei verlauten ließ. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit erhalten habe, mit sachlichen Argumenten für die Fortsetzung und Notwendigkeit der Energiewende zu plädieren – natürlich auch in der Hoffnung darauf, dass sich der Wahlerfolg, allein mit Blick auf die nicht verantwortbare Klimapolitik der AfD, in den anderen Bundesländern nicht fortsetzt.“
Die ganze Sendung ist in der Mediathek des ZDF einzusehen:
https://www.zdf.de/politik/dunja-hayali/sendung-4-september-2019-100.html
Pressekontakt
Susanne Tauke
Marketing & PR
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Über Energiequelle
Seit 1997 ist die Energiequelle GmbH als Projektierer und Betriebsführer von Windenergie-, Biomasse- und Photovoltaikanlagen sowie Umspannwerken und Speichern international aktiv. Hauptsitz des Hauses ist Kallinchen bei Berlin, weitere Standorte befinden sich in Bremen, Oldenburg, Hannover, Putlitz, Penzing, Erfurt, Dresden, Rostock sowie Rennes, Dijon und Royan (Frankreich) und Helsinki (Finnland). Mit über 250 Mitarbeitern und mehr als 750 errichteten Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.300 MW ist Energiequelle ein führendes Unternehmen der Branche.
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