Meldorf, 12. Dezember 2024 – Vor zwei Jahren hat CarbonFreed mit „gridcert“ eine KI-Plattform vorgestellt, die den Prozess der PV-Anlagenzertifizierung einfacher, schneller und transparenter macht. Seitdem hat das Team um Gründer Marko Ibsch schon mehr als 630 Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt über das selbstentwickelte Tool begleitet: „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren erreicht, dass ein vormals komplett analoger Prozess jetzt vollständig über unsere KI-Plattform abgebildet wird. Das Tool führt unsere Kunden durch den kompletten Prozess. Dadurch ist klar, welche Informationen und Dokumente die Zertifizierungsstelle benötigt. Und wenn doch mal eine Frage auftauchen sollte, dann sind unsere Ingenieure da und klären das“, sagt Marko Ibsch.
„Prozess vollständig digitalisiert und ihn damit skalierfähig gemacht“
Die CarbonFreed-Ingenieure haben nach der Gründung im Jahr 2020 den Zertifizierungsprozess zunächst händisch durchgeführt und sind dadurch sehr tief in die gesamte Projektabwicklung eingestiegen. Das war für Marko Ibsch in der Retrospektive die richtige Entscheidung: „So haben wir viel darüber gelernt, wo wirklich die Problemfelder liegen und welchen Funktionsumfang eine Software im Idealfall haben müsste, um den Prozess auch tatsächlich zu beschleunigen. Und auf dieser Basis haben wir dann unsere eigene KI-Plattform entwickelt. Wir haben in gridcert für alle Herausforderungen die passenden Lösungen gefunden und den kompletten Prozess vollständig digitalisiert und ihn damit skalierfähig gemacht.“
Zertifizierungswissen an Fachplaner und Installationsbetriebe weitergeben
Um die Anlagenzertifizierung weiter zu beschleunigen, gibt CarbonFreed das gesammelte Wissen auch an Fachplaner und Installationsbetriebe weiter: „Wenn unsere Kunden wissen, welche Anforderungen für sie gelten und welche Dokumente in welcher Form benötigt werden, dann läuft der gesamte Prozess für alle Beteiligten sauberer durch“, erklärt Marko Ibsch. Über einen KI-Chatbot können die Ingenieure beispielsweise ganz gezielt ihre individuellen Fragen zur Zertifizierung stellen. Seit wenigen Wochen bietet CarbonFreed mit gridcheck auch einen Vorab-Check an: „Unsere Kunden erhalten darüber bereits in deren Angebots- und Planungsphase Informationen darüber, welche Zertifizierungsanforderungen es allgemein gibt und was der Netzbetreiber in dem jeweiligen Netzgebiet fordert, in dem die Solaranlage entstehen soll“, sagt der CarbonFreed-Gründer.
Ab 2025 zusätzlich im Fokus: AZ-A und Großspeicher
Aktuell liegt der Hauptfokus des Unternehmens auf Solarprojekten mit einer Leistung zwischen 270 Kilowatt und einem Megawatt. Doch das soll sich schon Anfang 2025 ändern, wie Marko Ibsch erklärt: „Wir treiben aktuell bereits die Integration von Zertifizierungen mit einer Leistung von mehr als einem Megawatt in gridcert voran – das sogenannte Anlagenzertifikat AZ-A. Wir sind schon auf einem guten Weg, haben aber noch den ein oder anderen Entwicklungsschritt vor uns. Darüber hinaus wird die Zertifizierung von Speichern wichtig für uns. Das Thema nimmt gerade richtig Fahrt auf und auch hier wird es entscheidend sein, dass wir es durch einen höheren Grad an Digitalisierung schaffen, den Prozess entsprechend zu skalieren. Das ermöglichen wir mit gridcert.“





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