Marktwert Solar im August bei rd. 4,303 ct/kWh

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Gemäß der Rohdaten der EPEX Spot und der Seite Netztransparenz.de wird der Marktwert Solar sich auf ca. 4,303 ct/kWh belaufen. Unsere Hochrechnung unterliegt im Schnitt einem Prognosefehler von unter 0,3 %, im Extremfall 3,6 %. Die dadurch auftretende Prognoseunsicherheit beläuft sich wahrscheinlich auf +-0,015 bis im Extremfall +-0,15 ct/kWh.

Bezüglich der negativen Börsenstrompreise sind folgende (vorläufige) Zahlen durchaus alarmierend: 52 Stunden werden sanktioniert bei der sog. „6-Stunden-Regel“,  62 Stunden bei der 4-Stunden-Regel, 65 Stunden bei der 3-Stunden-Regel, 67 Stunden bei der 2-Stunden-Regel und der 68 Stunden bei 1-Stunden-Regel.

Würde ihre Photovoltaik-Anlage nun so Strom produzieren wie der deutsche Durchschnitt, dann würde entsprechend für 15,92 % bis 21,64 % der solaren Erzeugung keine Marktprämie bezahlt werden. Eine Anlage mit einem anzulegenden Wert von 10 ct/kWh würde somit bei einer „1-Stunden-Regel“ lediglich rd. 7,84 ct/kWh erlösen.

Umso wichtiger wird für viele Solaranlagenbetreiber nicht nur die Erlösoptimierung, sondern Erlössicherung ihres Investments. Oftmals ist es hierbei sinnvoll, sich mit anderen Anlagenbetreibern zu verbünden und in einem größeren Portfolio einen PPA zu verhandeln. Batteriespeicher sind rein zur Speicherung und zeitlichen Verschiebung des Solarstroms derzeit noch kein eindeutig wirtschaftlicher Fall.

Diese Artikelserie befindet sich noch im Aufbau und wird in den kommenden Monaten weiterentwickelt und mit aussagekräftigen Diagrammen ergänzt.