Marktentwicklung: Mini-Photovoltaik-Anlagen

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Wie entwickelt sich der Sonnenenergie-Markt? Wo entstehen neue Potenziale? Xpert.Digital ist neben den technischen Lösungen für Photovoltaik und Logistik auch im Bereich der Tiefen-Recherche tätig. Hierfür kommt unter anderem auch die KI zum Einsatz. Für wenige Themen wie

veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen die neuesten Entwicklungen. Der Ausgang ist zumeist von vielen Parametern und Entscheidungen abhängig. Generell lässt sich aber der Verlauf vorhersehen, wenn keine weiteren gravierende Einflüsse in den geplanten Beschlüssen und Entwicklungen eintreten.

Auf was muss ich bei Mini-Photovoltaik-Anlagen achten? Die Themen:

  • Mini-Photovoltaik-Anlagen für Privatverbraucher: (Der Extra-Schub) Solarenergie vom Balkon
  • Solarkraftwerke für den Hausgebrauch
  • Mini-Photovoltaik-Anlagen und ihre Vorteile
  • Solarbetrieb von Kühlschrank und Klimaanlage
  • Der optionale Stromspeicher
  • Photovoltaik-Anlagen: Strom in der Insellage
  • Voraussetzungen für die eigene Photovoltaik-Anlage
  • Der passende Standort
  • Die richtige Steckdose und Installation
  • Der Zähler
  • Das Fazit

Mini-Photovoltaik-Anlagen für Privatverbraucher: (Der Extra-Schub) Solarenergie vom Balkon

Angesichts kontinuierlich steigender Temperaturen nimmt auch in Deutschland die Debatte um den Klimawandel stetig zu. Nicht zuletzt deshalb befassen sich immer mehr Verbraucher mit Fragen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei rückt die Solarenergie verstärkt in den Mittelpunkt. Am wachsenden Interesse an Photovoltaik-Anlagen für den Hausgebrauch zeigt sich, dass Verbraucher mehr für die Umwelt tun können, als lediglich ihren Strom über einen Ökoanbieter zu beziehen.

Neben großflächigen Dachsystemen kommen dabei immer häufiger kleine Plug-in-Lösungen zum Zuge, die direkt an den Stromkreis angeschlossen werden können. Wie diese Mini-Photovoltaik-Anlagen dabei helfen, den Stromverbrauch im eigenen Heim merklich zu reduzieren und dabei die Umwelt schützen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Mini-Photovoltaik-Anlagen und ihre Vorteile

Die Vorteile der kleinen Solarkraftwerke liegen auf der Hand: Der bei ausreichend Sonnenschein selbst produzierte Strom kann direkt im Haushalt für den Eigenbedarf genutzt werden. Da die modernen Photovoltaik-Anlagen über eine Leitung von 150 bis 600 Watt verfügen, können sie jährlich bis zu 600 Kilowattstunden Strom produzieren. In Haushalten werden auf diese Weise bis zu 20 % des jährlichen Stromverbrauchs eingespart. Anschaffungskosten im dreistelligen Eurobereich sorgen dafür, dass sich ein Plug-in-System bereits nach etwa sieben bis zehn Jahren amortisiert.

Neben den Kosten sprechen vor allem der einfache Aufbau und der unkomplizierte Anschluss an den Haushaltsstrom für die Plug-in-Anlagen. Insbesondere für Mieter besonders interessant ist, dass die platzsparenden Module im Falle eines Umzuges ebenso leicht wieder von Balkon oder Terrasse deinstalliert werden können. Das macht sie zum idealen Stromerzeuger für Privatverbraucher, die an der umweltschonenden Erzeugung von Ökostrom für den Eigenbedarf interessiert sind.

Voraussetzungen für die eigene Mini-Photovoltaik-Anlage

Mittlerweile findet sich zu den kleinen Solargeräten im Internet eine Vielzahl an Angeboten, die meist im dreistelligen Eurobereich liegen. Darin enthalten sind meist ein oder zwei Standard-Solarmodule sowie ein Montage-Set für Dach, Wand oder Balkon. Darüber hinaus werden ein integrierter Wechselrichter zur Umwandlung des Solarstroms in 230 Volt für die Einspeisung sowie eine Anschlussleitung mit Stecker benötigt. Dank ihres Plug-and-Play-Systems können die kleinen Photovoltaik-Anlagen ohne großen Aufwand mit dem Haushaltsnetz verbunden werden.

Vor Inbetriebnahme des eigenen Solarkraftwerks müssen einige rechtliche Hürden genommen werden. Ebenso wie größere Photovoltaik-Anlagen fallen auch die seit 2018 erlaubten Mini-Solaranlagen unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Deshalb sind die Plug-in-fähigen Photovoltaik-Modelle aufgrund der Niederspannungsanschlussverordnung bei der Bundesnetzagentur sowie beim zuständigen Netzbetreiber anzumelden. Dabei gilt es zu beachten, dass die Systeme eine Einspeiseleistung von 600 Watt nicht überschreiten. Für Mieter ist es zudem erforderlich, vor der Installation die Genehmigung ihres Vermieters einzuholen. Für Wohnungsinhaber gilt, dass sie eventuell die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft benötigen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe wichtiger Details, die vor und während der Installation zu beachten sind.

Der optionale Stromspeicher

Unabhängig davon, ob Geräte für die Indoor- oder Outdoor-Nutzung Energie liefern, gilt, dass der überzählige Strom theoretisch zurück in den allgemeinen Stromkreis fließt, wenn kein Stromspeicher vorhanden ist. Da diese Mengen jedoch sehr gering sind und nicht dauerhaft bereitgestellt werden, lohnt sich die Vereinbarung einer Einspeisevergütung mit dem Stromlieferanten in der Regel nicht.

Stattdessen bringt die Integration eines zusätzlichen Stromspeichers weitere Vorteile. Sie führt dazu, dass mit der am Tage gewonnenen Solarenergie Reserven für sonnenarme Zeiten oder die Nachtstunden aufgebaut werden können. Nutzer einer eigenen Photovoltaik-Anlage müssen so in Zeiten ohne Sonnenlicht nur den darüber hinaus benötigten Strom vom Netzbetreiber beziehen. Auf diese Weise sparen sie Monat für Monat bares Geld und können zugleich ihren Teil zur Energiewende beitragen.

Mehr dazu hier: Mini-Photovoltaik-Anlagen – die extra Portion Energie!