Leclanché SA (SIX: LECN), eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Energiespeicherung, hat eine neue Generation von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für energieintensive E-Transport-Anwendungen, wie z. B. für die Schifffahrt, Nutzfahrzeuge und Eisenbahnen, entwickelt und gleichzeitig eine neue spezielle Produktionslinie für Großserienfertigung in Europa eingeweiht.
Die neuen Module mit der Bezeichnung M3 repräsentieren die nächste Generation der Modulproduktion von Leclanché, die im Vergleich zur vorherigen Modulgeneration des Unternehmens eine höhere Energie- und Leistungsdichte aufweist. Sie zeichnet sich durch eine sehr hohe Zyklenlebensdauer von bis zu 20.000 Zyklen (LTO) bzw. bis zu 8.000 Zyklen (G/NMC) aus. Da hierdurch die Gesamtbetriebskosten erheblich gesenkt werden, sind diese Module ideal für kommerzielle Anwendungen. Sie sind für einen weiten Bereich von Strom- und Spannungsausgängen ausgelegt, der bis zu 800A Dauerstrom und für Batteriesystemspannungen von bis zu 1'200V mit seinem funktionssicheren BMS reicht. Das Modul und die Produktionslinie wurden so konzipiert, dass sie ein hohes Maß an Flexibilität bei den Produktkonfigurationen zulassen und gleichzeitig die Produktionseffizienz und Rückverfolgbarkeit gewährleisten.
Die Module sind für eine Reihe von Transportfahrzeugen ausgelegt, die eine hohe Zykluslebensdauer sowohl in Leistungs- als auch in Energiekonfigurationen erfordern, und adressieren Nutzfahrzeuge, Bahn- und Schiffsanwendungen. Die G/NMC-Versionen mit höherer Dichte werden in der Mehrzahl der Transportanwendungen eingesetzt, während die LTO-Version üblicherweise dort verwendet wird, wo eine schnelle Zwischennachladung erforderlich ist, wie z. B. bei bestimmten Bus- und AGV-Anwendungen (Automated Guided Vehicles) und in hybriden Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen, die in bestimmten Lkw und Zügen eingesetzt werden. Die vollständigen Spezifikationen sind online unter den folgenden Links verfügbar:
– M3 ENERGIE-MODUL (GNMC, 60Ah)
– M3 ENERGIE-MODUL (GNMC, 65Ah)
Leclanché installiert eine neue europäische Modulproduktionslinie
Leclanché weihte seine Hochvolumen-Produktionslinie in einer neuen Anlage in der Nähe seines derzeitigen Geschäftssitzes in Yverdon-Les-Bains ein. Das Unternehmen wird im 4. Quartal dieses Jahres seinen Geschäftssitz in das gleiche Gebäude verlegen. Die hochmoderne und hochautomatisierte Produktionslinie ist das Ergebnis eines Simultaneous-Engineering-Prozesses mit unserem Partner Comau Spa (Stellantis Group), einem weltweit führenden Anbieter von Industrieautomation und Robotersystemen mit Sitz in Turin, Italien.
Die Linie umfasst die neuesten Technologien im Hinblick auf Qualität und Prozesskontrolle und bildet die Grundlage für den Übergang zu den Industrie 4.0-Prinzipien. Sie wird es Leclanché ermöglichen, die aktuelle Kapazität um das Sechsfache zu erhöhen und bei vollem Betrieb einen Output von mehr als 60.000 Modulen pro Jahr zu erreichen. Die Linie ist so konzipiert, dass sie ihre Kapazität gleichzeitig mit dem Wachstum des Unternehmens weiter ausbauen kann. Damit gehört das Unternehmen zu den ersten großen Herstellern, die in Europa sowohl Zellen als auch Module in großem Maßstab produzieren.
„Der heutige doppelte Meilenstein ist das Ergebnis langfristiger Planung, Forschung und Entwicklung sowie erheblicher Investitionen, die von unseren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Stakeholdern ermöglicht wurden“, erklärt Anil Srivastava, CEO von Leclanché. „Besonders dankbar sind wir unseren Kunden und Geschäftspartnern, die mit uns zusammengearbeitet haben und uns dazu gedrängt haben, diese nächste Generation der Batterietechnologie zu entwickeln und zu liefern. Sie wird zur Transformation des Transportwesens und der Energieeffizienz beitragen und die Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“
M3-Module: Sicherheit und Effizienz sind zentrale Gestaltungselemente
Jedes M3-Modul ist mit einer funktionssicheren Slave-Batteriemanagement-Systemeinheit ausgestattet, die wiederum mit einer funktionssicheren Master-Batteriemanagement-Systemeinheit kommuniziert. Das BMS bietet mehrere fortschrittliche Energiespar- und Sicherheitsfunktionen:
* Es ist so ausgelegt, dass es sowohl die ASILC- als auch die SIL 2-Anforderungen erfüllt.
* Slave misst Zellspannungen und -temperaturen und führt Diagnosen wie Drahtbrucherkennung, Verpolungsschutz und Selbsttests durch.
* Ein Dual-Core-Prozessor gewährleistet Redundanz, und das funktional sichere Betriebssystem sorgt für Zuverlässigkeit durch integrierten Speicherschutz und Task-Management.
* Integrierte Power-Management-Schaltungen bieten eine stabile Stromversorgung.
* Geringer Stromverbrauch während des Betriebs, der im Sleep-Modus weiter reduziert wird; und
* Temperatursensoren sind an den alternierenden Zellen angebracht und reagieren schnell und präzise auf Temperaturschwankungen der einzelnen Zellen, während sie gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit und eine genaue Überwachung der Temperaturverteilung zur Optimierung der Modul-Lebensdauer gewährleisten.
Die M3-Module sind so konzipiert, dass sie die relevanten Transport-Zertifizierungsstandards für Batteriemodule (ausgewählte Konfigurationen) vollständig erfüllen.





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