Der neue Solarpark Ohrdruf der Ohra Energie GmbH, der Stadt Ohrdruf und der TEAG AG ist heute offiziell eröffnet worden. Auf einer Fläche von fast acht Hektar ist in der kommunalen Kooperation die Großflächen Photovoltaik-Anlage der Solarpark Ohrdruf GmbH entstanden – rund drei Millionen haben die Projektpartner dafür investiert. Die ca. 9.000 PV-Module haben jeweils eine Leistung von 445 Watt. Damit verfügt der Solarpark Ohrdruf über eine Gesamtleistung von rund vier Megawatt / Peak. Zur Netzanbindung waren deshalb auch zwei neue Trafo-Stationen erforderlich.
Durch die Energieproduktion des Solarparks Ohrdruf können jährlich rund 2.300 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Das entspricht etwa den jährlichen CO2-Emissionen von 1.470 Verbrenner-PKW. Bei der Errichtung der Anlage ist ein ganzes Paket von sogenannten biodiversitätsfördernden Maßnahmen entsprechend eines Grünordnungsplanes umgesetzt worden. So wurde ein Biotopstreifen mit Lesesteinhaufen eingerichtet, die Beweidung mit Schafen ist vorgesehen, es wurden Nisthilfen mit Halbhöhlen für Höhlenbrüter errichtet – zudem ist die Pflege der bestehenden Pflanzungen und Hecken vorgesehen.
Für die TEAG Solar GmbH – welche für die TEAG AG das Projekt in Ohrdruf umgesetzt hat – ist der Solarpark Ohrdruf erneut ein ausschließlich mit kommunalen Partnern absolviertes Vorhaben, erklärte Geschäftsführer Stefan Zaubitzer. „Bei den Projekten und Beteiligungen der TEAG Solar liegt uns generell die Einbeziehung der Kommunen und Bürger sehr am Herzen. Denn nur, wenn wir alle mitnehmen, wird die Energiewende langfristig gelingen. Und gerade die TEAG-Gruppe steht zu ihrer Verantwortung und ihrem Engagement besonders in den ländlichen Regionen Thüringens. Hier in Ohrdruf zeigt sich wieder beispielhaft, wie gut und effizient kommunale Partner auch große PV-Projekte selbst unter schwierigen Bedingungen erfolgreich umsetzen und dann auch betreiben können.“ Der Standort der ehemaligen Deponie sei für die Errichtung einer Großflächen PV Anlage sehr anspruchsvoll gewesen, so Zaubitzer weiter. Man habe beispielsweise für die Fundamente der Gestelle der PV-Module nur in der obersten Deckschicht des Deponiegeländes arbeiten können; die Deponieabdeckung musste überall intakt bleiben.
Die Anteile an der kommunalen Solarpark Ohrduf GmbH sind wie folgt verteilt:
- 40 Prozent Stadt Ohrdruf
- 30 Prozent Ohra Energie GmbH
- 30 Prozent TEAG AG





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