Kernbohrung bis Netzanmeldung: EMA Energiewelt koordiniert Handwerk für Wärmepumpe und PV in München
Unter Dienstleistungen lassen sich acht Leistungen einzeln oder kombiniert in einer Anfrage buchen: Kernbohrung, Erdarbeiten und Fundament, Leitungsverlegung und Isolierung, Elektroinstallation und Zählerschrank, elektrischer Anschluss der Wärmepumpe, PV-Anschluss mit VDE-Abnahme, allgemeine Elektroarbeiten sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Die Ausführung übernimmt ein Elektro-Meisterbetrieb aus dem Großraum München, eingetragen bei der Handwerkskammer München. EMA Energiewelt plant und koordiniert die Gewerke und bleibt von der Anfrage bis zur Abnahme der Ansprechpartner. Das Einsatzgebiet umfasst München und Umgebung bis rund 100 Kilometer, darunter 14 Landkreise von Freising bis Weilheim-Schongau.
Vorarbeiten als Engpass bei Wärmepumpe und Photovoltaik
Hintergrund ist eine Lücke, die bei vielen Wärmepumpen- und PV-Projekten entsteht: Heizungsbauer, SHK-Betriebe und Solarteure decken die Wanddurchführung, den Leitungsgraben, das Fundament oder die Arbeiten am Zählerschrank häufig nicht mit eigenem Personal ab. Jedes dieser Gewerke muss gesondert angefragt, terminiert und auf den Montagetermin abgestimmt werden. Das neue Angebot richtet sich deshalb in erster Linie an Fachbetriebe, Bauträger und Hausverwaltungen. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern können ebenfalls anfragen.
Leistungen nach den anerkannten Regeln der Technik
Die Leistungsseiten benennen die jeweils maßgeblichen Normen. Erdberührte Kernbohrungen werden entsprechend den Anforderungen der DIN 18533 abgedichtet, Leitungen im Gebäude erhalten die Mindestdämmung nach Anlage 8 des Gebäudeenergiegesetzes, Zählerschränke werden nach VDE-AR-N 4100 und den Anschlussbedingungen des Netzbetreibers ausgeführt. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe wird für die Steuerung nach § 14a EnWG vorbereitet, die bei mehr als 4,2 Kilowatt Netzanschlussleistung gilt. Beim PV-Anschluss dokumentiert das Inbetriebsetzungsprotokoll nach VDE-AR-N 4105 (Formular F.9, früher E.8) die Inbetriebsetzung gegenüber dem Netzbetreiber. Jede Elektroleistung schließt mit der Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600 und einem Prüfprotokoll ab.
Ablauf in vier Schritten
Die Anfrage läuft über ein Online-Formular unter https://ema-energiewelt.de/dienstleistungen/anfrage, in dem Fotos der Einbausituation direkt hochgeladen werden. Der Meisterbetrieb prüft die Lage vor Ort oder anhand der Fotos und Pläne und erstellt ein verbindliches Angebot mit Netto- und Bruttopreis. Werkvertrag, Rechnung und Gewährleistung liegen beim ausführenden Betrieb. Für die Planung und Koordination durch EMA Energiewelt entsteht dem Auftraggeber kein zusätzliches Entgelt.
Privatkunden können für Handwerkerleistungen die Steuerermäßigung nach § 35a Abs. 3 EStG nutzen, 20 Prozent der Arbeitskosten und höchstens 1.200 Euro im Jahr, sofern für dieselbe Maßnahme kein steuerfreier Zuschuss wie die KfW-Förderung in Anspruch genommen wird.
„Bei Wärmepumpenprojekten hängt der Zeitplan oft weniger am Gerät als an den Vorarbeiten“, sagt Artur Leytes, Inhaber von EMA Energiewelt. „Wir bündeln Kernbohrung, Graben, Elektro und Netzanmeldung in einer Anfrage und stimmen die Reihenfolge mit dem Meisterbetrieb und dem Montagetermin ab. Kältemittelkreis und Inbetriebnahme der Wärmepumpe bleiben beim Heizungsbauer.“
Ergänzend zu den Leistungsseiten hat EMA Energiewelt im Wissensbereich der Website Ratgeber zu Kosten und Ablauf von Kernbohrung, Erdarbeiten und Zählerschrank-Erneuerung sowie zum elektrischen Anschluss von Wärmepumpe und PV-Anlage veröffentlicht. Die Ratgeber nennen die zugrunde liegenden Normen und Gesetzestexte als Quellen.