Isofotón hat die erste Solaranlage Marokkos mit Konzentratortechnik (CPV) an das öffentliche Netz angeschlossen. Die Anlage mit einer Leistung von 30 kW steht auf dem Gelände der Al Akhawayn University in Ifrane im Atlasgebirge. Die Anlage besteht aus drei zweiachsigen Nachführanlagen, die die Module dem Lauf der Sonne nachführen. Marokko und das Gros der mediterranen Länder verfügen über viel Potential zur Entwicklung der CPV-Technologie, da diese direkte Sonneneinstrahlung benötigt.
CPV-Module machen sich hocheffiziente Solarzellen zu Nutze: Indem sie neueste Technologien und Verbundwerkstoffe einsetzen, erreichen sie nach industriellem Maßstab Effizienzwerte von bis zu 39 Prozent. Die charakteristische, direkte Sonneneinstrahlung von Ifrane macht das Gebiet zum idealen Platz, um eine Photovoltaikanlage auf Konzentratorbasis zu errichten. Die Anlage wurde kofinanziert durch die Europäische Kommission als Teil des sogenannten NACIR Research and Development Programme (New applications for CPVs: a fast way to improve reliability and technology progress). Das Programm wird vom Institut für Solarenergie an der Technischen Universität von Madrid aus koordiniert. In dem Projekt geht es darum, die Zuverlässigkeit der CPV-Technologie zu erhöhen und das Wissen darüber zu verbreiten. Darüber hinaus soll es Impulse für weitere PV-Projekte, Doktorarbeiten und technische Entwicklungen rund um Ifrane liefern. Seitdem Isofotón mit dem Konsortium Affirma-Toptec einen neuen Eigner fand, hat sich die Strategie von Isofotón, die Konzentratortechnologie weiter voranzubringen, noch gefestigt.
Isofotón gehört zu den Pionieren im Bereich der Konzentratortechnik, die ersten Entwicklungen fanden bereits 2001 statt. Darüber hinaus ist Isofotón Gründungsmitglied des CPV-Konsortium und beteiligt sich mit 400 kW am ISFOC-Projekt (Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentracion). Das Demonstrationsprojekt ISFOC baut eine Reihe von Kraftwerken und setzt dabei verschiedene Konzentratortechnologien ein.





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