Berlin, 25.02.2022. Vor dem Hintergrund hoher Energiepreise wird vermehrt über Fördermechanismen jenseits der aktuell geltenden „gleitenden Marktprämie“ für Erneuerbare Energien diskutiert. Insbesondere Differenzverträge, Contracts for Difference (CfD), stehen zur Diskussion, um potenziell Entlastungen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu erzielen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht in der aktuell diskutierten Ausgestaltung von CfD vor allem Risiken und fordert stattdessen eine Neugestaltung des Marktrahmens. Er hat hierzu auch eine Stellungnahme vorgelegt. „Die Einführung eines CfD-Förderrahmens kann zu Risiken für Investitionen in Erneuerbare Energien führen, denn volkswirtschaftliche Mehrkosten, die die Umsetzung der Energiewende gefährden, sind nicht auszuschließen. Gleichzeitig wirkt die Einführung nachteilig auf die Beteiligung an der Energiewende und somit auch auf die Akzeptanz“, so Dr. Simone Peter, BEE-Präsidentin.
„Der aktuelle Förderrahmen für Erneuerbare Energien soll die Errichtung und den Betrieb der Anlagen sicherstellen, Risiken abpuffern und eine breite Beteiligung ermöglichen. Betreiberinnen und Betreiber von Erneuerbare-Energie-Anlagen planen bei der Gebotsabgabe für EEG-Ausschreibungen geschätzte Erlöse ein. Bei einer CfD-Fördersystematik würden sich die Gebote, um mögliche Risiken abzupuffern, erhöhen, so dass die Umsetzung der Energiewende insgesamt teurer wird“, so Peter. Von einer übereilten Einführung sei daher unbedingt abzusehen. „Die zentralen Fragen der aktuellen und zukünftigen Systematik im Bereich Erneuerbare Energien müssen sich immer auf die optimale Umsetzung der Energiewende beziehen und sollten daher stattdessen in einem entsprechenden Rahmen besprochen werden. Die im Koalitionsvertrag benannte Plattform „Klimaneutrales Stromsystem“ ist hierfür geeignet und sollte unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen“, fordert Peter abschließend.





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