Die arabische Halbinsel und der Norden Afrikas sind aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung prädestiniert für einen starken Einsatz von Solarenergie. Während die Regierungen der Region erste politische Weichen stellen, prüfen Unternehmen und Investoren intensiv die optimale Auslegung der Anlagen. Dabei existiert bereits eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten, die die spezifischen Anforderungen in der Region berücksichtigt haben.
Bonn, Deutschland / Riad, Saudi Arabien, 24. Oktober, 2014. Der Solarmarkt im Mittleren Osten gewinnt an Fahrt und die Solarbranche ist dabei, sich zu positionieren. Vor diesem Hintergrund trafen sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft vom 14. bis 15. Oktober im Rahmen des Intersolar Summit Middle East im saudi-arabischen Riad. Mehr als 320 Teilnehmer, darunter auch Dr. Saleh Alawaji, stellvertretender Minister für Elektrizität Saudi Arabiens, sowie weitere zahlreiche hochrangige Firmenvertreter erhielten die Möglichkeit, anhand von praxisnahen Vorträgen und spannenden Fachdiskussionen mit insgesamt über 25 Experten tiefe Einblicke in die aktuelle Marksituation zu erhalten. Die thematischen Schwerpunkte lagen dabei auf der Realisierung von Photovoltaik (PV) Projekten, dem Aufbau von PV Produktionskapazitäten in der Region und den speziellen Finanzierungsoptionen.
Die Veranstaltung wurde feierlich eröffnet durch Bandar Alhomaidhi, den Vorsitzenden des Riyadh International Convention and Exhibition Center, Markus Elsässer, CEO der Solar Promotion International GmbH, sowie durch einen Delegierten der Deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen. Anschließend leitete Markus A.W. Hoehner, CEO und Gründer des Co-Organisators EuPD Research, in seiner Rolle als Konferenzvorsitzender des Summits den ersten Tag mit einem fachlichen Überblick zur derzeitigen Marktsituation sowie zum Potenzial erneuerbarer Energien für die MENA Region ein.
In den folgenden Sessions wurde darüber diskutiert, wie das Land zu einem führenden Markt für erneuerbare Energien ausgebaut werden könne. Erste Projekte seien bereits erfolgreich realisiert worden und die Referenten waren einheitlich der Meinung, dass die derzeitigen Projektkosten in der Region noch über weiteres Kostensenkungspotenzial verfügten. Lerneffekte bei den einheimischen Projektgesellschaften und im Genehmigungsverfahren würden die Wirtschaftlichkeit der Projekte weiter erhöhen.
Auch im Hinblick auf die technologischen Eigenschaften der PV Komponenten bestünden noch Möglichkeiten, die Kosten weiter zu senken. Auf dem Werkstoff Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid basierende CIGS- Solarzellen seien dabei für die anspruchsvolle Anwendung in der Region besonders geeignet, bekräftigt Mohamed Alammawi, VP Sales MENA CIGSfab bei der Manz AG im Rahmen seines Vortrags in Riad.
Für David van Loo, Area Sales Director bei der SCHMID Group sind die heute verfügbaren Technologien marktreif und es gäbe keinen Grund, mit den Investitionen zu warten. Erste Produktionsanlagen für PV Komponenten wurden in der Region bereits errichtet und unterstützen dabei auch die lokalen Arbeitsmärkte.
Der Intersolar Summit Middle East hat gezeigt, dass die Solarindustrie gut vorbereitet ist, in der MENA Region Solarprojekte in großem Maßstab erfolgreich realisieren zu können. Nun liegt es an den Regierungen, baldmöglichst die "richtigen" Programme zu verabschieden und auf den Weg zu bringen, die den Ausbau im Mittleren Osten weiter begünstigen.
Der Intersolar Summit Middle East wird die Entwicklungen in der MENA Region weiterhin verfolgen; die Intersolar Konferenzserie wird mit einer Nachfolgeveranstaltung im November 2015 in Riad fortgeführt.
Partner des Intersolar Summits Middle East
Die Konferenz wurde organisiert durch den landesansässigen Organisator Riyadh International Convention and Exhibition Center (RICEC) sowie die deutschen Veranstalter Solar Promotion International und FMMI – Freiburg Management und Marketing International GmbH. Sponsoren des Intersolar Summit Middle East waren die Premium Sponsoren Advanced Electronics Company, SCHMID Group und SMA Solar Technology AG, die Gold Sponsoren GT Advanced Technologies, Inc., Phoenix Solar LLC, Skypower FAS Energy und Yingli Solar sowie die Exhibition Sponsors CanadianSolar, Gustav Hensel GmbH & Co. KG, Manz AG, Schletter GmbH, Team Technik und Viridis.IQ GmbH. Catering Sponsor war ebenfalls AEC, Knowledge Partner des Summits in Riad waren die Apricum GmbH, PricewaterhouseCoopers AG und UL – Underwriters Laboratories. Als lokale Partner unterstützten, neben der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen (AHK Saudi Arabien), Green City Freiburg sowie der Initiative Joint Forces for Solar, die Middle East Solar Industrie Association (MESIA), der Nah- und Mittelost-Verein e.V. (NUMOV) und der Clean Energy Business Council.
Bei weiteren Fragen zur Veranstaltung und zu den Intersolar Summits kontaktieren Sie bitte Daniel Fuchs, Senior Marketing Manager: fuchs@intersolar-summit.com | +49 228 971 43 45. Weitere Informationen über die Intersolar Summits von Solar Promotion International GmbH, FMMI – Freiburg Management und Marketing International GmbH und EuPD Research finden Sie auch auf der Webseitewww.intersolar-summit.com.





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