Die EnBW Baden-Württemberg AG (EnBW) hat am Donnerstag gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Startup-Szene offiziell das ENERGY LAUNCHPAD gegründet, die neue europäische Plattform für Energieinnovation. Ziel der Initiative ist es, Startups, Forschung und Industrie über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen und gemeinsam skalierbare Lösungen für die Transformation des Energiesystems zu entwickeln – und umzusetzen.
Das ENERGY LAUNCHPAD vereint führende Universitäten, Startup-Ökosysteme und Energieunternehmen aus dem DACH-Raum: die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich und Energie 360° aus der Schweiz, die Technische Universität Wien und die VERBUND AG aus Österreich sowie die Technische Universität München, UnternehmerTUM GmbH und die EnBW aus Deutschland.
Starkes europaweites Ökosystem für Energieinnovation
„Europa steht vor der großen Aufgabe, die Energietransformation entschlossen und gemeinsam voranzubringen. Dazu braucht es mehr Zusammenarbeit und Innovationen über Grenzen hinweg und den Mut, neue Wege einzuschlagen“, sagt Jürgen Stein, Chief Innovation Officer der EnBW. Das ENERGY LAUNCHPAD zeige, wie offene Innovation im Energiesektor ganz konkret funktioniere, wenn Startups, Forschung und Industrie ihre Kräfte bündelten und gemeinsam Lösungen entwickeln würden, die das Energiesystem widerstandsfähiger machten und die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärkten, so Stein weiter.
Sylvia Stojilkovic, Managing Partner Cleantech & Energy International von UnternehmerTUM, ergänzt: „Mit dem ENERGY LAUNCHPAD schaffen wir Raum für Umsetzungsstärke in Europa. Forschung, Industrie und Startups bringen hier Technologien schneller in die Anwendung – offen, grenzüberschreitend und mit klarem Fokus auf Wirkung. So entsteht Resilienz im Energiesystem und technologische Souveränität für Europa.“
Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Prinzip der Open Innovation: Hochschulausgründungen, junge Technologieunternehmen und etablierte Player entwickeln dabei gemeinsam Ansätze, die Energiesysteme resilienter machen, Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Transformation vorantreiben. Spin-offs und Startups erhalten hierzu Unterstützung beim Eintritt in den Markt und bei der Skalierung ihrer Ideen.
Gleichzeitig werden gemeinsame Innovationsprojekte angestoßen, die Wissenschaft und Industrie noch enger verzahnen. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist der Austausch von Best Practices mit dem Ziel, ein starkes, europaweites Ökosystem für Energieinnovation aufzubauen.
Formate und Highlights 2026
2026 steht die Resilienz von Energie- und Infrastruktursystemen im Fokus: von Cyber- und physischer Sicherheit über klimaangepasste Infrastruktur bis hin zu widerstandsfähigen Lieferketten. Ziel ist es, Energiesysteme zu entwickeln, die auch unter Extrembedingungen zuverlässig funktionieren und die Klimaziele erfüllen. Gemeinsam mit Startups und Forschungseinrichtungen entwickelt das Launchpad Strategien, wie datenbasierte Innovationen die Energieversorgung nachhaltiger und widerstandsfähiger gestalten können. Dabei gewinnen Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz und Quantum Computing an Bedeutung. Sie ermöglichen effizientere Netze, optimierte Laststeuerung und intelligente Ressourcennutzung.
2026 bietet das ENERGY LAUNCHPAD eine Vielzahl an Formaten, die Innovation erlebbar machen; darunter thematische Challenges, Summer Schools sowie Awards und Konferenzen. So entstehen neue Räume für Austausch, Kooperation und sichtbare Ergebnisse der Energietransformation. Nach dem Kick-off in Wien am 23. Oktober startet eine Roadshow durch den DACH-Raum. Nächster Halt ist am 11. November 2025 die ETH Zürich im Rahmen der Energy Week @ ETH.
Die Initiative ist als wachsendes Netzwerk angelegt. Weitere Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem europäischen Innovations-Ökosystem sind eingeladen, sich zu beteiligen und gemeinsam die Energietransformation voranzutreiben.





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