Berlin, 29.10.2015. In fünf Wochen startet die UN-Klimakonferenz COP21 in Paris und die Arbeiten am Vertragsentwurf laufen auf Hochtouren. Immer mehr Länder, darunter die USA und China, geben ihre Pläne zur Reduktion von CO2-Emissionen bekannt. Noch gelten Deutschland und Europa als Vorreiter in Sachen Klimaschutz.
„Jetzt braucht Europa einen neuen Antrieb für die Solarenergie. Handelsschranken für Solarmodule verhindern wirksamen Klimaschutz, denn die Module könnten in Europa heute um bis zu 25 Prozent günstiger zu sein.“, erklärt Dr. Holger Krawinkel, Sprecher der Solar Alliance for Europe (SAFE). Die Stromgestehungskosten für Solarstrom sinken insbesondere außerhalb der EU kontinuierlich, weil bereits heute Solarmodule weltweit für deutlich unter dem aktuellen, von der EU-Kommission festgelegten Mindestimportpreis erhältlich sind. Diese Entwicklung ist durch die stetig gefallenen Herstellungskosten von Solarmodulen möglich geworden.
In Deutschland liegt der PV-Zubau in diesem Jahr verschiedenen Prognosen zufolge bei 1,3 GW – statt der geplanten 2,5 GW. Bereits 2013 hat Agora Energiewende eine Studie vorgelegt, die bei einem Durchbruch von PV-Batterie-Systemen im Jahr 2033 eine installierte Leistung von ca. 150 GW in Deutschland sieht. Da die Preise von Batteriespeichern in letzter Zeit deutlich gesunken sind, rückt dieses Szenario in greifbare Nähe.
Dazu ergänzt Krawinkel: „Derzeit sind in Deutschland rund 40 GW Photovoltaik installiert. Der Zubau nimmt aber weiterhin ab. In Anbetracht immer günstigerer Solarmodule und der Installationskapazitäten in Deutschland könnten wir – mit den richtigen politischen Entscheidungen – den Zubau deutlich ankurbeln. Und damit auch die Energiewende in Deutschland und Europa vorantreiben, denn pro 5 GW installierter PV-Leistung lassen sich zwischen 2,5 und 3 Millionen Tonnen CO2 einsparen.“
In Hinblick auf die anstehenden Klimaverhandlungen in Paris und in Anbetracht dieser Zahlen appelliert SAFE an die EU, den Handelsbeschränkungen für günstige Solarmodule ein Ende zu setzen. So kann die Photovoltaik in Europa einen noch größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Über SAFE
SAFE hat sich im Juni 2015 als Netzwerk von Unternehmen gegründet, die in der Solarenergie aktiv sind. Die Allianz unterstützt die deutschen und europäischen Ziele zum Klimaschutz und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es einen offenen und fairen Wettbewerb ohne Handelsbeschränkungen.
Kontakt für Medienvertreter/innen
Solar Alliance for Europe (SAFE)
Tel.: 030 / 201 805 49
Email:presse@safe-eu.orgWebsite:www.safe-eu.org





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.