Hagen macht das Auto zum Stromspeicher

Teilen

• Hagen. Neuartige Elektroautos, wie der Nissan Leaf, besitzen eine bidirektionale Schnittstelle, die es ermöglicht nicht nur Strom zu tanken, sondern diesen bei Bedarf auch wieder in das Netz einzuspeisen. Der Energieversorger ENERVIE aus Hagen hat seit Juni 2018 fünf dieser Autos in Betrieb. Die dazu passende Lade- und Energiemanagement-Technologie stammt vom Münchner Unternehmen The Mobility House (TMH). Die EnergieAgentur.NRW nimmt das zum Anlass, das Hagener Projekt im März 2019 als „Projekt des Monats“ auf ihrer Internetseite  https://www.energieagentur.nrw/projekte-des-monats
vorzustellen.

„Das Projekt in Hagen soll zeigen, wie leistungsfähig Batterien sein können und dass die Fahrzeuge einen Mehrwert für das Energiesystem bringen. Wir glauben, dass sich völlig neue Geschäftsmodelle entwickeln werden, die das Fahrzeug als Teil des Energienetzes betrachten“, berichtet Marcus Fendt, Geschäftsführer bei TMH. Anfang des 4. Quartals 2018 zählte das Kraftfahrtbundesamt 195.500 Elektroautos und Plug-in-Hybride auf deutschen Straßen. Die Eine-Million-Grenze wird wohl erst im Jahr 2022 geknackt. Ein enormes Potenzial für das Prinzip „Vehicle to grid“.

Weitere Informationen:
https://www.energieagentur.nrw/projekte-des-monats

Fachliche Ansprechpartnerin:
Bettina Miserius
EnergieAgentur.NRW
0211 / 866 42 211
miserius@energieagentur.nrw.de