Berlin, 28. 4. 2020 – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht sich dafür aus, das EU-Klimaziel deutlich anzuheben auf 50 bis 55 Prozent weniger CO2 bis zum Jahr 2030. Bislang gilt ein Ziel, die Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu senken gegenüber 1990. In ihrer per Video übertragenen Rede zum Petersberger Klimadialog vor Ministerinnen und Ministern aus mehr als 30 Ländern sagte die Kanzlerin weiterhin, dass Klimaschutz und Artenvielfalt gerade in Zeiten einer pandemischen Krise von größter Bedeutung sind. Die Rede der Kanzlerin kommentiert Greenpeace Geschäftsführer Martin Kaiser:
“Es ist wichtig, dass die Bundeskanzlerin einräumt: Europa, also auch Deutschland müssen sich mehr anstrengen beim Klimaschutz. Die anstehenden Konjunkturhilfen bieten Frau Merkel jetzt eine riesige Gelegenheit, diese Ankündigung mit politischem Leben zu füllen. Merkel muss ihre Regierung darauf einschwören, die kommenden Wirtschaftshilfen fest an besseren Klimaschutz durch Konzerne zu koppeln. Denn niemand wird es nachvollziehen können, wenn Regierungen heute Steuermilliarden für schmutzige, klimaschädliche Industrien ausgeben und dadurch morgen noch mehr Geld für die wachsenden Schäden der Klimakrise aufbringen müssen.
Die Entschlossenheit, mit der Angela Merkel der Corona-Krise begegnet, muss sie jetzt auch in der Klimapolitik demonstrieren. Deutschland und Europa können zeigen, dass ein grüner Neustart in eine soziale und klimaschonende Zukunft führt.”
Für Rückfragen erreichen Sie Martin Kaiser über Pressesprecher Gregor Kessler, Tel. 0151-72702918. Internet: www.greenpeace.de





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