Greenpeace kommentiert die aktuelle Diskussion um den Klimaschutzplan 2050

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Berlin, 8. November 2016 – Der Klimaschutzplan 2050 des Bundesumweltministeriums befindet sich derzeit in der Abstimmung durch die Bundesregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) wollen heute Abend im Kanzleramt zu einer Einigung kommen. Währenddessen versuchen diverse wirtschaftsnahe Politiker, den Plan in letzter Minute weiter zu verwässern. Es kommentiert Karsten Smid, Greenpeace-Klimaexperte:

„Mit einer ewig gestrigen Verweigerungshaltung gestaltet man keine Zukunft. Der Klimaschutzplan 2050 ist auch ein Programm zur Modernisierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Welt steigt aus Kohle und Öl aus und darauf muss Deutschland sich heute einstellen. Auch wenn Politiker wie CDU-Fraktionsvize Fuchs oder Brandenburgs Ministerpräsident Woidke lieber den Kopf in den Sand stecken, werden sie diese Entwicklung nicht verhindern.

Kanzlerin Merkel und SPD-Chef Gabriel müssen heute dafür sorgen, dass Deutschland einen fairen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen liefert und so das Land fit für die Zukunft machen. Dazu gehört der sozialverträgliche Ausstieg aus der Kohle, das Aus des Verbrennungsmotors und eine Halbierung der deutschen Fleischproduktion.“ Für Rückfragen erreichen Sie Karsten Smid unter Tel. 0171 – 8780821. Internetwww.greenpeace.de