Greenpeace-Kommentar zum Ende des Vattenfall Bieterverfahrens

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Berlin, 16. 3. 2016 – Für Vattenfalls Braunkohlesparte werden weder der Essener Steag-Konzern, noch das tschechische Energieunternehmen CEZ Gebote abgeben. Die unsichere Zukunft der Braunkohle wird als Hauptgrund angeführt. Zuvor hatten mehrere Medien über die Idee einer Braunkohlestiftung berichtet, die von der Steag ins Spiel gebracht wurde. Die Nachricht kommentiert Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid:

„Vattenfall muss einsehen, dass ein Braunkohlegeschäft in Deutschland heute unverkäuflich ist. Nach dem Pariser Klimabeschluss hat der klimaschädlichste aller fossilen Energieträger keine Zukunft mehr. Neben den drohenden Verlusten wachsen auch die wirtschaftlichen Risiken für die Betreiber.

Eine Stiftung kann eine Lösung für das Problem Braunkohle sein. Sie muss einen verbindlichen und sozialverträglichen Ausstiegsplan bis spätestens 2030 festlegen. Und sie muss glasklar regeln, dass die Konzerne nach vielen lukrativen Jahren die Folgekosten vollständig übernehmen müssen.“

Für Rückfragen erreichen Sie Karsten Smid unter Tel. 0171– 878 08 21.
Internet:www.greenpeace.de