Hamburg, 22.8.2016 – Die Eon-Tochter Uniper verbucht in den ersten sechs Monaten ihres Bestehens einen Nettoverlust von 3,9 Milliarden Euro. Grund dafür sind hohe Abschreibungen auf konventionelle Kraftwerke und Gasspeicher in Deutschland und anderen Ländern. Das Anfang des Jahres gegründete Unternehmen für Gas- und Kohlekraftwerke und Energiehandel plant im September den Börsengang. Die Nachricht kommentiert Energieexperte Karsten Smid:
„Der Buchwert für Kohlekraftwerke ist im freien Fall. Die rasant sinkenden Bewertungen zeigen, dass klimaschädlicher Kohle im Energiemix keine Zukunft hat. Stoppen lässt sich dieser Wertverfall nur, wenn die Bundesregierung rasch ein klares Datum für den Kohleausstieg festlegt.
Nur ein verbindlicher, schrittweiser und sozialverträglicher Fahrplan für den Kohleausstieg gibt den Beschäftigten und Investoren die nötige Planungssicherheit. Die Bundesregierung schadet nicht nur dem Klima sondern auch den Energiekonzernen, wenn sie den Ausstieg weiter verschleppt.“





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