Berlin, 30. 11. 2018 – Nach einem außerordentlichen Dürresommer mit Ernteschäden, Waldbränden und anhaltender Wasserknappheit startet kommenden Montag die Weltklimakonferenz im polnischen Katowice. Vertreter aus knapp 200 Staaten legen dort das Regelwerk fest, nach dem das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden soll. Zudem verhandeln die Länder über Maßnahmen, um ihren Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase schneller zu senken. Die bisherigen Zusagen der Staaten reichen bei weitem nicht, um die im Pariser Klimavertrag von 2015 festgelegten Klimaziele zu erreichen.
Nachdem der Abschluss der Kohlekommission ins kommende Jahr vertagt wurde, kann Deutschland nicht wie geplant in Katowice einen Plan für die Erreichung seines Klimaziels für 2020 vorstellen. „Die Bundesregierung steht ein weiteres Jahr mit leeren Händen auf der klimapolitischen Weltbühne“, sagt Stefan Krug, Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace Deutschland. „Nach diesem Dürresommer braucht die Welt starke Signale, dass vor allem reiche Industrieländer mehr tun, um das klimaschädliche Verbrennen von Kohle und Öl schnell durch Lösungen wie Solarenergie und Windkraft zu ersetzen. Deutschland sollte sich gerade im Kohleland Polen für höhere Klimaziele der Europäischen Union und den Kohleausstieg stark machen“
Greenpeace begleitet die UN-Klimakonferenz mit einem internationalen Team, darunter auch deutsche Experten. Als Ansprechpartner von Greenpeace erreichen Sie in Katowice:
- Martin Kaiser, Geschäftsführer (ab 12. Dezember in Katowice)
- Stefan Krug, Leiter der politischen Vertretung, Tel. 0171–8780826 (3. bis 7. Dezember)
- Jannes Stoppel, Waldexperte, Tel. 0171–8880764 (ab 3. Dezember)
- Tina Loeffelbein, Pressesprecherin, Tel. 0151–16720915 (ab 3. Dezember)
- Gregor Kessler, Pressesprecher, Tel. 0151–72702918 (ab 12. Dezember)
Gregor Kessler
Pressesprecher, Tel. 0151–72702918





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