Greenflash entwickelt seit Jahren Energiesysteme für Industrie- und Gewerbestandorte, die Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und ein KI-gestütztes Lastmanagement verbinden. Als Kern des Energiesystems erfasst die KI-basierte Software Greencore AI den Energiebedarf des Unternehmens in Echtzeit und orchestriert Erzeugung, Verbrauch und Speicherung so, dass die Stromkosten pro kWh unterm Strich so gering wie möglich sind. Der einzige Faktor, der bislang nicht beeinflusst werden konnte, war der Tarif für den benötigten Reststrom, um die Differenz zwischen Eigenerzeugung und Verbrauch zu schließen. Hier setzen die meisten Kunden bisher auf die garantierten Langzeitpreise ihres Stromversorgers.
Genau diese Lücke will Greenflash Energy künftig schließen. „Wir wollen dem Kunden einen Strombezug und eine Verbindung zum Strommarkt bieten, die sein Energiesystem optimal unterstützt und damit am Ende zu den niedrigsten Stromkosten führt“, beschreibt Greenflash-CEO Johann Böker die Zielsetzung. Kern des Konzepts ist zum einen der Zugang zum Day-Ahead-Markt, der im Mittel deutlich günstigere Beschaffungspfade eröffnet als klassische Strombandverträge. Zum anderen liefert Greencore AI eine sehr genaue Verbrauchsprognose, auf deren Basis sich die Energiesysteme der Kunden hochflexibel mit der Strombörse synchronisieren lassen.
Johann Böker beschreibt diesen Ansatz als „Live-Anbindung“. Dahinter steht die Fähigkeit der intelligenten Software, die Energiesysteme der Kunden in Echtzeit auszulesen und mit Marktimpulsen zu verknüpfen. Dies ermöglicht Greenflash eine Versorgung seiner Kunden zum jeweils optimalen Stromtarif. „Wir entwickeln unsere Energiesysteme kontinuierlich weiter – und die logische nächste Stufe ist der Einstieg in den Strommarkt als Energieversorger“, erklärt Johann Böker. „Mit der Kombination aus intelligentem Echtzeit-Lastmanagement, Marktzugang und situativem Reststrombezug schaffen wir eine technische Architektur, die klassische Versorgungskonzepte so nicht abbilden können.“





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