Seit 2011 setzt sich Prof. Burger für eine sachliche Debatte über die Energiewende ein und hat dafür die Datenplattform »Energy-Charts« geschaffen. Sie bietet tausende Grafiken zu Stromerzeugung, Klimadaten, Emissionen und Strompreisen für 42 europäische Länder und damit eine der umfassendsten Energie-Datenplattformen in Europa. Nutzerinnen und Nutzer können die Energiewende-Daten selbst in interaktiven Grafiken konfigurieren, was die Plattform besonders benutzerfreundlich macht.
Die Wirkung der »Energy-Charts« ist beeindruckend: Pro Jahr verzeichnet die Webseite etwa 200 Millionen Aufrufe und es werden rund 400 Millionen Files ausgeliefert.
Wissenschaftskommunikation gegen Fake News
Diese Daten werden nicht nur von Wissenschaftlern und Studierenden genutzt, sondern auch von einer breiten Öffentlichkeit, die sich für die Energiewende interessiert. Prof. Burger nutzt sie, um die Machbarkeit der Energiewende aufzuzeigen und Falschmeldungen zu entkräften. »Falschinformationen und Lügen sind schnell verbreitet. Deren Korrektur ist eine Sisyphusarbeit«, hat Prof. Bruno Burger seinen täglichen Kampf gegen Fake News einmal in einem Interview beschrieben. Er nutzt dafür alle Kanäle, die die Wissenschaftskommunikation bietet, von Interviews über Vorträge und Podcasts bis hin zu Social-Media-Kanälen. In den letzten zehn Jahren gab es fast 2.700 Medienberichte auf Grundlage der »Energy-Charts« mit einer Reichweite von 1,8 Milliarden. Um die Nachfrage nach Informationen und Austausch zu den Energiezahlen zu befriedigen, lädt das Team der „Energy-Charts“ seit 2021 monatlich zu den »Energy-Charts Talks« ein. Diese Webinare haben inzwischen eine feste Community mit monatlich zwischen 100 und 300 Teilnehmenden, die sich aus Energieexperten, Forschenden und der interessierten Öffentlichkeit zusammensetzen.
»Mit dem ,Goldenen Baum‘ wird Prof. Bruno Burger für sein außerordentliches jahrzehntelanges Engagement für Transparenz, Nachhaltigkeit, Forschung und Wissenstransfer geehrt«, erklärte der Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Markus Hollemann.
Über die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.
Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für nachhaltige Entwicklung und die Stärkung demokratischer Prozesse einsetzt. Sie betrachtet die großen globalen Herausforderungen, wie Bevölkerungswachstum und steigenden Ressourcenverbrauch, als zentrale Beweggründe ihres Engagements auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene. Die Organisation verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ökologiebegriff und setzt sich für die Ökologisierung aller Gesellschafts- und Lebensbereiche ein. Ein zentrales Ziel der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. ist die Fortentwicklung der sozialen Marktwirtschaft hin zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft, um eine dauerhaft zukunftsfähige Wirtschaftsordnung zu fördern. Der „Goldene Baum“ wird von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. seit 1999 jährlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise in den Bereichen Ökologie und Demokratie profiliert haben. Preisträger im Jahr 2024 war Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker.





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