Solarthermie-Papst Timo Leukefeld und BSW Solar-Präsident Joachim Goldbeck, Inhaber der gleichnamigen Photovoltaik-Firma, haben sich jüngst vier Stunden in Freiberg bei Dresden getroffen, um künftig zu kooperieren.
„Professor Leukefeld kommt von der Solarthermie und hat im privaten Wohnungsbau das energieautarke Haus kreiert. Wir kommen aus der gewerblichen Nutzung der Photovoltaik und wollen künftig energieautonome Fabriken bauen“, benennt Joachim Goldbeck die Schnittstelle, an der beide Partner ansetzen.
Ziel sei es, das jeweilige Wissen und die Kontakte auszutauschen, um schneller marktfähige Lösungen zu entwickeln und zu vertreiben. So kommt Praktiker Leukefeld, der selbst in Freiberg zwei energieautarke Häuser für Wohnen und Arbeiten nutzt, über die Solarthermie vom Speichermedium Wasser. Das von der Sonne erwärmte Wasser speichert er im Sommer in großen Tanks und nützt es im Winter in seinen Fertighäusern zum Heizen und für die Warmwasseraufbereitung im Haushalt zum Duschen oder für Geschirrspüler und Waschmaschine.
Goldbeck Solar setzt dagegen im Kontext der Stromerzeugung durch Photovoltaik auf die Batterietechnik, um überschüssige Sonnenerträge zu speichern und Gebäude energieautonom zu machen. Dabei liegt der Fokus auf Bürogebäuden und Produktionshallen, die zunehmend mit weiteren Technologien wie Windkraft, BHKWs oder Eisspeichern kombiniert werden, um Autonomiegrade von 50 Prozent und mehr schon jetzt zu erreichen.
„Viele Kunden fragen schon heute die energieautarke Fabrik an und wollen das Thema mit Elektromobilität kombinieren“, gibt Goldbeck Einblick in die Nachfrage. Wie Leukefeld arbeitet er dabei zunehmend mit einem Energiemanagementsystem, das intern sämtliche Verbräuche kommuniziert und diese mit den unterschiedlichen Energiequellen und deren aktueller Verfügbarkeit verknüpft.
Nun wollen beide Seiten ihr Wissen in einem gemeinsamen Projekt zusammentragen, um nach dem energieautarken Haus nun auch das energieautonome Firmengebäude zu realisieren. Denn Wärme und Strom lokal zu erwärmen, zu speichern und für die Elektromobilität zu nutzen, garantiert dem Anwender auf 20 Jahre garantiert günstige Energiekosten.
Von Vorteil sind bei der Kooperation die Kontakte Leukefelds zu den Massenmedien, für die er mit seinem „Sonnenhaus“ für Endkunden seit Jahren ein interessanter Interviewgast ist. Hinzu kommt, dass der Professor mit Lehrauftrag an der Uni Leipzig die Bundesregierung in Sachen Energiewende berät.
Goldbeck wiederum kann mit dem Rückhalt seiner Firmen-Gruppe punkten, die mit 4000 Mitarbeitern zuletzt mit 429 Objekten als Generalunternehmer 1,9 Milliarden Euro Jahresumsatz realisierte. Als Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft verfügt er zudem über exzellente Kontakte in die nationale und internationale Wirtschaft.www.goldbeck.dewww.timo-leukefeld.de





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