43 Prozent, also knapp die Hälfte aller Menschen in zehn europäischen Ländern fühlen sich vor den Folgen des Klimawandels nicht oder überhaupt nicht gut geschützt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von E.ON und Kantar EMNID. Besorgt sind vor allem die Italiener und Rumänen. Hier sehen sich 58 Prozent (Italien) und 56 Prozent (Rumänien) den Folgen des Klimawandels annähernd schutzlos ausgeliefert.
Die Umfrage bestätigt den dringenden Handlungsbedarf für die Politik, die auf der bevorstehenden 25. UN-Klimakonferenz vom 2. bis zum 19. Dezember in Madrid zusammenkommt. Denn sehr gut oder gut bewahrt vor den Folgen des Klimawandels glauben nur 22 Prozent aller Europäer zu sein. Die Menschen in Großbritannien fühlen sich noch am sichersten: Nur auf der Insel halten sich der Anteil derer, die den Folgen des Klimawandel relativ unbesorgt entgegensehen (31 Prozent) und derer, die sich davor kaum geschützt fühlen (28 Prozent), die Waage.
Die Deutschen liegen bei ihrer Einschätzung ziemlich genau im Mittelfeld aller Befragten. Hier fühlen sich 21 Prozent sehr gut oder gut gesichert. 40 Prozent hingegen sehen sich dem Klimawandel mehr oder weniger schutzlos ausgesetzt.
Weil das Klima sich aufgrund von Treibhausgasemissionen rasant verändert und mehr als 70 Prozent dieser Emissionen energiebedingt sind, konzentriert sich E.ON darauf, an dieser Stelle Lösungen zur Dekarbonisierung bereitzustellen. E.ON setzt sich konsequent für eine nachhaltige Entwicklung der Energiewelt ein – mit sauberer und intelligenter Energie und einem Zugang für alle ihre Kunden zu einer nachhaltigen Strom- und Wärmeversorgung.
Für alle Sektoren und eine faire Verteilung der Kosten der Energiewende fordert E.ON schon lange einen CO2-Preis von 35 Euro pro Tonne. Ein wirksamer CO2-Preis muss sozial- und wirtschaftspolitisch intelligent begleitet werden, damit er nicht zu Lasten einzelner Gruppen der Bevölkerung geht.
Die Umfrage-Ergebnisse sind Teil der Studie „Wohnen in Europa“. E.ON und Kantar EMNID befragten dazu rund 10.000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn.





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