Im Untersuchungszeitraum wurden insgesamt 230 Absolventinnen und Absolventen aus sieben Jahrgängen betrachtet. Davon konnten 152 Personen im Detail ausgewertet werden. Die Analyse der Lebensläufe dieser Absolventinnen und Absolventen auf der Plattform LinkedIn verdeutlicht, dass 66 Prozent aller Studierenden und Alumni bereits während oder unmittelbar nach dem Studium in Beschäftigung stehen.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Mehrheit der Alumni nach dem Abschluss eine Anstellung in Deutschland findet und hier als Fachkräfte tätig sind. Nur drei Prozent kehren nach dem Abschluss in ihr Herkunftsland zurück. Ein kleiner Teil setzt seine berufliche Laufbahn in anderen europäischen Ländern fort. Damit bleibt der überwiegende Anteil der internationalen Studierenden dem deutschen Arbeitsmarkt langfristig erhalten.
Eine wichtige Rolle beim erfolgreichen Studienabschluss spielen zudem die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Vor allem die Fraunhofer-Institute ermöglichen vielen Studierenden mit einer Masterarbeit einen praxisorientierten Einstieg in die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien. Insgesamt rund 30 Absolventinnen und Absolventen konnten hier ihre Abschlussarbeit realisieren.
Herausforderungen bestehen nach wie vor in der oftmals langen Studiendauer, die sich insbesondere durch die Covid-Pandemie verlängert hat, sowie in der Suche nach geeigneten Praxispartnern für die Masterarbeit.
Neben der akademischen Ausbildung unterstützt die Hochschule Nordhausen ihre internationalen Studierenden umfassend beim Übergang in den Arbeitsmarkt. Hierzu gehören Sprachkurse am Sprachenzentrum, darunter Deutsch als Fremdsprache und spezielle Angebote wie „Job Application Skills“. Das thüringenweite Programm ProTELC fördert gezielt den Studienerfolg und begleitet beim Studienabschluss. Darüber hinaus bietet das Studien Service Zentrum mit dem Career Service praxisnahe Beratung zu Bewerbungsstrategien und Karriereplanung. Ergänzt wird dies durch die Hochschulsozialarbeit, die Konferenzen, Workshops und psychologische Beratung anbietet, sowie durch das hike-Programm, das Veranstaltungen zu Innovation, Unternehmensgründung und Selbstständigkeit organisiert. Mit diesen vielfältigen Maßnahmen schafft die Hochschule ein unterstützendes Umfeld, das die Chancen ihrer internationalen Alumni auf einen erfolgreichen Berufseinstieg in Deutschland deutlich erhöht.
Die Erhebung verdeutlicht, dass die Hochschule Nordhausen mit dem Masterstudiengang Renewable Energy Systems einen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Energiesektor leistet. Sie qualifiziert internationale Spezialistinnen und Spezialisten für die Nutzung von Wind-, Solar- und Bioenergie und bereitet sie auf anspruchsvolle Tätigkeiten in Wirtschaft und Forschung in Deutschland vor.
Der Masterstudiengang Renewable Energy Systems konzentriert sich auf die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Systemen, die erneuerbare Energiequellen nutzen. Das Studium verbindet fundierte technische Expertise mit praktischer Erfahrung und bereitet die Absolventinnen und Absolventen auf Tätigkeiten in der Energieproduktion, im Projektmanagement, in der Beratung sowie in der Forschung vor. Darüber hinaus eröffnet es die Möglichkeit zur Promotion und zu einer wissenschaftlichen Karriere.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.hs-nordhausen.de/studiengaenge/renewable-energy-systems/





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