„Eine eminent wichtige Säule für die Zukunft der Region“ – So sehen Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Prof. Dr. Stefan-Alexander Arlt das Thema Wasserstoff. Gemeinsam mit dem Autohaus Schober in Velden wurde deshalb Anfang des Jahres ein gemeinsames Kooperationsprojekt auf den Weg gebracht – in Form zweier vielversprechender Bachelorarbeiten. 2021 soll in Geisenhausen ein klimaneutrales Autohaus entstehen.
Bachelorarbeiten über PV-Systeme und Wasserstoffspeicher
Im vergangenen Sommersemester setzten sich die beiden Studenten Bernhard Wastl (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) und Morris Ständer (Studiengang Elektrotechnik) intensiv mit der Wasserstoff-Thematik rund um das Veldener Autohaus auseinander. Während sich Wastl inhaltlich auf Wasserstoffspeicher konzentrierte, untersuchte Ständer geeignete PV-Systeme. Die Studierenden kamen zu dem Ergebnis, dass der energieautarke Betrieb des Autohauses aus technischer Sicht möglich ist.
Bei Verwendung einer passend dimensionierten Photovoltaikanlage mit angeschlossener Elektrolyse sowie der Nutzung von Batterie- und Wasserstoffspeichern, verbunden mit geschicktem Speicherhandling, kann demnach gut eine Tonne grüner Wasserstoff pro Jahr vor Ort erzeugt werden. Sollte durch weitere Maßnahmen Energie gespart werden können – das heißt Energie vom Autohaus nicht direkt benötigt werden – kann diese frei gewordene Energie zusätzlich zur Produktion von Wasserstoff herangezogen werden.
Wichtige Impulse für eine grüne Zukunft
Von den Resultaten der Bachelorarbeiten zeigte sich Geschäftsführer Joachim Schober begeistert: „Ich denke, hier sind zwei Bachelorarbeiten entstanden, die sich mehr als sehen lassen können, und uns als Unternehmen wichtige Impulse geben.“ Als Anerkennung dürfen die beiden Studierenden einen Monat lang jeweils ein Wasserstoff-Auto testen.
Der Hochschulpräsident lobte das Kooperationsprojekt mit der Firma Schober und gratulierte den beiden Studierenden zu den Ergebnissen ihrer Bachelorarbeiten. „Eines der Fokusthemen der Hochschule Landshut ist Nachhaltigkeit“, so Pörnbacher. „Es freut mich daher sehr, dass sich Herr Wastl und Herr Ständer so intensiv mit den Themen Wasserstoff und Photovoltaik auseinandergesetzt haben.“





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