Berlin – Auf den Dächern von Maskat produzieren in Kürze die ersten Solaranlagen Strom. Wird er nicht direkt verbraucht, kann er in das öffentliche Netz eingespeist werden. Dazu erteilte im August diesen Jahres die omanische Regulierungsbehörde AER (Authority for Electricity Regulation) ihre Genehmigung.
Die ersten Pilotanlagen laufen unter dem „Shahim 2 -Projekt“, mit dem bis zu 30% der Wohnhäuser im Sultanat mit Photovoltaik-Anlagen von einer Größe zwischen 3 und 5 kWp ausgestattet werden sollen. Die Kosten für Beschaffung, Installation sowie Betrieb und Wartung werden vom Entwickler selbst getragen; dieser soll mit dem entsprechenden Stromabnehmer einen PPA von 20 Jahren eingehen. Mit Einführung des Cost-Reflective-Tariffs zahlen die Omani im Sommer Strompreise von bis zu 0,067 OMR in Peak-Zeiten (ca. 15 c/kWh). Steigen die Preise weiter, werden sich in Zukunft auch Systeme mit Speichern rentieren.
Vor diesem Hintergrund werden nach Aussage der Deutschen Handelskammer deutsche Qualitätsprodukte verstärkt nachgefragt. Auch das Interesse an Insellösungen in netzfernen Gebieten bei Stromgroßkunden und Gewerbetreibenden und Industriellen ist gestiegen.
Unternehmer, die ihre Geschäftsmöglichkeiten im Oman einschätzen möchten, können sich noch bis zum 01. Oktober anmelden für die AHK-Geschäftsreise der Exportinitiative Energie. Organisiert vom Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Oman findet sie vom 04. – 08. November in Maskat unter dem Titel „Photovoltaik und Speichertechnologien“ statt. Die Teilnehmer können ihr Unternehmen auf dem „2nd German-Omani Renewables-Day“ präsentieren. An den zwei Folgetagen nehmen sie vororganisierte und von der AHK begleitete B2B-Termine wahr.
Anmeldung und weitere Informationen:
Renewables Academy AG
Céline Kittel
Mail: kittel@renac.de
Tel: 030 52 689 58 75
https://www.energiekalender.de/anzeige/infos_anmeldung.php?eintrag=1210750





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