Der November 2020 war nach Zahlen des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dabei lag die Sonneneinstrahlung fast genau im Zielkorridor, der Wind wehte allerdings wesentlich schwächer. „Für Erneuerbare Energien ein mäßiger Monat, was allerdings nicht ausreicht, den guten Puffer aus den Vormonaten aufzuzehren“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.
Nur 84 Prozent der erwarteten Windmenge wehte im November 2020 über Deutschland. „Das ist für einen November eine sehr niedrige Leistung, in der Regel sind die Herbstmonate windreicher“, so Voigt. Die Sonne dagegen schien beständig und verlässlich, in Deutschland wurden 99 Prozent der zu erwartenden Produktion erreicht. Spanien und Italien dagegen verzeichneten mit 92 Prozent und 97 Prozent niedrigere Werte, als zu erwarten war.
„Investoren sind immer gut beraten, wenn sie nicht nur auf eine Energiequelle und auf einen Standort setzen“, sagt Voigt. Denn wie in diesem November können die Monatsergebnisse zum Teil stark schwanken. Ein Portfolio aus verschiedenen Energiequellen im Bereich Erneuerbare Energien und mit unterschiedlichen Standorten dagegen gleicht diese Schwankungen aus. „Neben der Energieproduktion entstehen rund um Erneuerbare Energien – im gesamten Cleantech-Sektor – immer neue Investitions-Möglichkeiten“, sagt Voigt. Diese zu nutzen, ist für viele Investoren aber nicht einfach.
Das liegt vor allem daran, dass viele dieser neuen Produkte von jungen Unternehmen entwickelt wurden. „Diese Start-ups sind in der Regel nicht börsennotiert und somit nur über Private-Equity-Vehikel investierbar“, sagt Voigt. Interessant sind sie gerade für langfristig orientierte Investoren aber allemal.





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