Paderborn / Wien / Halle (Saale), 08. April 2026. INTILION, führender Anbieter von Energiespeicherlösungen, hat gemeinsam mit dem internationalen Energiewendeunternehmen CCE in Halle (Saale) einen wichtigen Meilenstein erreicht: Der Batteriespeicher mit 20 MWh Speicherkapazität und 10 MW Leistung ist erfolgreich ans Stromnetz angeschlossen und befindet sich seit Januar 2026 im kommerziellen Betrieb. Aktuell läuft die abschließende EPC-Phase mit der Endabnahme und der Vorbereitung der Übergabe an die Operations und Maintenance Teams.
Das Batteriespeichersystem (BESS) ermöglicht es, Strom zu speichern und für rund 3.600 Haushalte bereitzustellen, wenn er benötigt wird. „Als offizieller Unterstützer der Energiewende in Halle freue ich mich sehr, dass Energie vor Ort nun flexibler genutzt werden kann“ sagt Daniel Zwick, Teamleiter Klimaschutz Halle (Saale). Die Anlage stellt Primärregelleistung, Sekundärreserve und manuelle Frequenzwiederherstellungsreserve bereit. Dadurch kann der Batteriespeicher auf Frequenzschwankungen im Stromnetz reagieren und so die Netzstabilität erhöhen. Durch die zunehmende Volatilität im Stromnetz infolge der dezentralen Erzeugung mit erneuerbaren Energien gewinnt diese Funktion weiter an Bedeutung, da Batteriespeicher dazu beitragen, das Stromnetz zuverlässig und sicher im Gleichgewicht zu halten. „Batteriespeicher wie dieser leisten schon heute einen entscheidenden Beitrag zur Stabilität unseres Energiesystems und damit zu einer sicheren Stromversorgung“, sagt Philipp Knaup, COO der INTILION GmbH.
Der Projekterfolg in Halle zeigt, dass komplexe Energiewendevorhaben nur durch eine nahtlose Zusammenarbeit aller Partner gelingen. CCE hat die Grundlage für ihr erstes Speicherprojekt geschaffen. Sie entwickelte das Projekt strategisch, plante und koordinierte Technik, Regulierung und Finanzierung und stimmte die erforderlichen Genehmigungen ab. Auf dieser Basis konnte INTILION als Generalunternehmer die Realisierung des Batteriespeichersystems übernehmen. Das Unternehmen verantwortete die detaillierte Planung, die Beschaffung, die Montage und die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlage. Zusätzlich übernahm das Unternehmen alle Nebengewerke wie Tiefbauarbeiten, die Errichtung einer Schallschutzwand und eines Regenrückhaltebeckens sowie die Lieferung der Mittelspannungsschaltanlage. Eine besondere Herausforderung war die Koordination der Arbeiten und die Abstimmung aller Schnittstellen mit dem lokalen Netzbetreiber. Erstmals übernahm INTILION diese Aufgabe vollständig selbst. Der Anschluss an das deutsche und europäische Stromverbundnetz erfordert die Erfüllung zahlreicher technischer Anforderungen, die alle erfolgreich nachgewiesen wurden, bevor die Anlage vom Netzbetreiber freigegeben werden konnte. „Die Umsetzung dieses Projekts zeigt, dass die Energiewende nur mit starken Partnerschaften gelingt. Gemeinsam mit INTILION konnten wir eine Lösung realisieren, die in kurzer Zeit einen echten Beitrag für die Region leistet,“ erklärt Stefan Lindtner, Chief Growth Officer der CCE.





Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.
Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.