Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kieser stellte der Öffentlichkeit am Mittag ganz offiziell die neue Solar Kitchen vor, ein mobiles Küchenmodul, das mit Photovoltaik-Elementen auf dem Dach seine eigene Energie erzeugt. Die nur sehr spärlich scheinende Sonne am Montag Mittag konnte Kieser dann auch nicht die Laune verderben: „Erstens können wir prima demonstrieren, wieviel Kraft durch die Sonne erzeugt wird, selbst wenn sie nicht vom wolkenlosen Himmel scheint. Und außerdem können wir die Leistungsfähigkeit des integrierten Speichersystems vorführen. Gestern auf dem Vaihinger Herbst schien die Sonne nämlich noch ein bisschen mehr und wir haben die Akkus unserer Solar Kitchen da bei einem Probelauf komplett aufladen können und somit ein Sicherheitspolster für heute reingeholt“.
Der Mix aus verschiedenen Energiequellen, intelligent kombiniert, z.B. mit Speichersystemen und Elektromobilität, ist für die Stadtwerke Stuttgart eine Lösung, das angestrebte Klimaziel der Stadt bis 2050 erreichen zu können. „Will Stuttgart bis 2050 klimaneutral sein, kommt es auf die richtige Mischung an. Die Solar Kitchen demonstriert im Kleinen, wie eine Lösung aus Photovoltaik, Zwischenspeicher und E-Mobilität funktioniert“ erläutert Kieser. Die Stadtwerke wollen mit dem Modul, das zukünftig immer wieder auf Veranstaltungen zum Einsatz kommen soll, die Bürger motivieren, ein aktiver Teil der Energiewende zu werden.
Neben der Umwelt und den hungrigen Passanten auf dem Pariser Platz konnte im Übrigen noch jemand von der Aktion profitieren: die Suppen spendierten die Stadtwerke Stuttgart den interessierten Stuttgartern, baten gleichzeitig jedoch um eine Spende für die Olgäle Stiftung.





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