Encavis veröffentlicht erste Klimabilanz (CCF)

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Der SDAX-notierte Wind- und Solarparkbetreiber Encavis AG (Prime Standard, ISIN: DE0006095003, Börsenkürzel: ECV) hat erstmals eine Klimabilanz erstellt, die gemeinsam mit unabhängigen Experten ermittelt wurde. Zukünftig plant der Konzern, jedes Jahr Auskunft über seine CO2-Bilanz zu geben.

Der Weltklimarat (IPCC) hat zuletzt Anfang des Monats erneut deutlich gemacht, wie dringend heute gehandelt werden muss, um die Erderwärmung auf maximal 1,5 C zu begrenzen: Politik, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger sind gleichermaßen gefordert, die globale Erwärmung abzumildern.

Encavis übernimmt Verantwortung und hat zum ersten Mal eine Klimabilanz für das Geschäftsjahr 2020 nach dem Methodenstandard des Greenhouse Gas Protocol erstellt und seinen CO2-Fußabdruck, den sogenannten Corporate Carbon Footprint (CCF), für Scope 1, 2 und 3 ermittelt. Demnach beziffern sich die Treibhausgas-Emissionen des Gesamtkonzerns auf insgesamt 558.644 Tonnen CO2e. Im Verhältnis zu der im Jahr 2020 erzeugten Strommenge beträgt der CO2-Fußabdruck damit 156 Tonnen CO2e pro produzierte Gigawattstunde (GWh) Strom. Größter Emissionstreiber sind mit über 99% die sogenannten Scope 3-Emissionen, die hauptsächlich in der vorgelagerten Lieferkette durch den Bau der Wind- und Solarparks entstehen. Den Emissionen stehen Einsparungen gegenüber: Im betrachteten Zeitraum konnten durch die Erneuerbaren-Energien-Anlagen des Encavis-Konzerns insgesamt 950.200 Tonnen klimaschädliches CO2 vermieden werden.

„Wir haben mit der Erstellung unserer Unternehmens-Klimabilanz die erwünschte Transparenz geschaffen, um nun in den kommenden Monaten substanzielle Einsparpotenziale zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, unterstreicht Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG weitere Ziele für die Zukunft und ergänzt: „Die Dekarbonisierung unserer Lieferkette ist allerdings ein Thema, das wir nur gemeinsam mit unseren Projektpartnern erfolgreich lösen können.“