Hamburg, 1. Oktober 2021 – Der im SDAX der Deutsche Börse AG gelistete Hamburger Wind- und Solarparkbetreiber Encavis AG (Prime Standard; ISIN: DE0006095003, Aktienkürzel: ECV) schloss erfolgreich eine EUR 88,0 Millionen Non-recourse Projektfinanzierung zur Refinanzierung eines Portfolios von 21 Freiflächen-Solarparks mit einer Gesamterzeugungskapazität von 41,7 MWp ab. Alle Anlagen sind bereits seit 2011 operativ und unterliegen dem italienischen Vergütungssystem und profitieren von einer fixierten Einspeisevergütung (FIT) für rund 10 weitere Jahre.
Zwölf Anlagen, mit zusammen rund 33 MWp bzw. 79% dieses Portfolios repräsentieren, liegen in Norditalien (Piemont, Emilia Romagna und Toscana), sechs Anlagen liegen im Zentrum Italiens (Abruzzen, Marken und Umbrien) und drei weitere Anlagen sind im Süden Italiens (Apulien) zu finden.
Erneut konnte Encavis eine Refinanzierung bestehender Altschulden für italienische Solaranlagen abschliessen, nachdem bereits im Juli 2020 die Refinanzierung eines italienischen Solarparkportfolios mit einer Erzeugungskapazität von 29.1 MWp erfolgreich realisiert wurde. Beide Refinanzierungen wurden komplett von der im Jahre 2019 als Inhouse-Team Projektfinanzierung implementierten Abteilung der Encavis, strukturiert, arrangiert und gemanagt. In beiden Refinanzierungen profitiert Encavis vom aktuellen Niedrigzinsumfeld und sichert somit die positiven Entwicklungen insbesondere für Solaranlagen innerhalb des Kreditmarktes für den Encavis-Konzern ab.
Encavis unternimmt mit dieser Transaktion einen weiteren Schritt auf dem Weg zu den Zielen der im Januar 2020 implementierten Wachstumsstrategie >>Fast Forward 2025 zur Optimierung bestehender Kosten und Strukturen der Projektfinanzierungen. Encavis profitiert bei der aktuellen Refinanzierung von geringeren, mehr als halbierten Zinssätzen, höheren Fremdkapitalquoten sowie schlankeren Strukturen im operativen Portfolio-Management.
Realisiert wurde diese Finanzierung mit den vier internationalen Banken, ABN AMRO Bank N.V., Bankinter, S.A., Bayerische Landesbank und Société Générale. ABN AMRO und Société Générale treten damit erstmals in die Projektfinanzierungen des Encavis-Konzerns ein und unterstützen die kontinuierliche Internationalisierung der Gruppe der Partnerbanken zur Finanzierung der Wachstums-ambitionen des Encavis-Konzerns.
„Das hocheffiziente Prozedere dieser Refinanzierung von Führung, Management und Strukturierung bis zum Abschluss der Transaktion lag komplett in unserer Hand,“ unterstrich Dr. Christoph Husmann, CFO der Encavis AG, die Vorteile einer konzerneigenen Abteilung Projektfinanzierung und ergänzte, „wir freuen uns, dass wir diese Refinanzierung nach einem umfassenden und wettbewerbsintensiven Auswahlprozess mit diesen sehr renommierten Banken realiseren konnten.“
Der Umfang der Kreditfazilität beträgt insgesamt EUR 88,0 Millionen, bestehend aus einer Term Loan- Fazilität von EUR 81,4 Millionen, einer Schuldendienst-Reserve-Fazilität/Debt Service Reserve Facility (DSRF) von EUR 6,1 Millionen sowie einer Letter of Credit-Fazilität von EUR 0,5 Millionen.





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