Karlsruhe/Stuttgart. Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat ihre am 26. Juni 2025 beschlossene Bezugsrechtskapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Die Aktionäre haben das Angebot mit großer Mehrheit angenommen und damit 53.556.139 neue Aktien zu einem Bezugspreis von 58 Euro je Aktie erworben. Der Erlös aus der Transaktion beträgt 3,1 Milliarden Euro.
Mit Blick auf den Abschluss der Kapitalerhöhung erläutert Dr. Georg Stamatelopoulos, Vorstandsvorsitzender der EnBW: „Die erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Umsetzung unseres Investitionsprogramms. Und sie zeugt vom großen Vertrauen unserer Anteilseigner in die klare Zukunftsstrategie und das langfristige Wachstumspotenzial unseres Unternehmens. Unser besonderer Dank gilt hier sowohl unseren beiden Hauptaktionären, dem Land Baden-Württemberg und dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke, als auch den weiteren Aktionärsverbänden und Einzelaktionären. Sie alle unterstützen damit langfristig den Kurs der EnBW als Deutschlands größter integrierter Energieversorger.“
Anlass für die Kapitalerhöhung ist das größte Investitionsprogramm in der Geschichte der EnBW. Zwischen 2024 und 2030 plant das Unternehmen Bruttoinvestitionen in Höhe von bis zu 50 Milliarden Euro in den klimaneutralen Umbau des Energiesystems. Allein im Zeitraum von 2025 bis 2027 sollen fast 26 Milliarden Euro fließen – hauptsächlich in den Ausbau der Übertragungs- und Verteilnetze, den Neubau von Wind- und Solaranlagen, wasserstofffähige Gaskraftwerke, das geplante Wasserstoffkernnetz sowie den weiteren Ausbau der Elektromobilität. Diese Investitionen sollen für eine langfristig sichere, klimafreundliche und bezahlbare Energieversorgung sorgen, speziell auch im Südwesten Deutschlands.
Thomas Kusterer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der EnBW, ergänzt: „Die Kapitalerhöhung erweitert unseren finanziellen Handlungsspielraum deutlich. Im Zusammenspiel mit den operativen Erträgen als wichtigster Säule, Beteiligungsmodellen und der Aufnahme von Fremdkapital schaffen wir damit die Grundlage für die geplanten Investitionen bis zum Ende dieser Dekade. Wir freuen uns daher sehr über das Vertrauen und die Unterstützung unserer Aktionäre und darüber, dass wir die Transaktion innerhalb eines so kurzen Zeitraums erfolgreich abschließen konnten.“
Aus Effizienzgründen wurde im Rahmen der Transaktion von einer neuen Regelung der EU-Prospektverordnung Gebrauch gemacht, welche anstelle eines traditionellen Wertpapierprospekts eine vereinfachte Dokumentation ermöglicht.
Mit der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister, wird das Grundkapital des Unternehmens 845.211.758 Euro betragen, eingeteilt in 330.160.843 Aktien.
Die Zulassung der neuen Aktien zum Handel wird am 18. Juli 2025 erwartet.





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