Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag den Weg frei gemacht für den Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes in Deutschland. Mit der Bestätigung des gemeinsamen Antrags der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber können nun auch die Vorhaben von terranets bw und VNG/ONTRAS Gastransport aus dem EnBW-Konzern vorangetrieben werden, die mehrere Bundesländer an das Wasserstoff-Kernnetz anbinden.
Sowohl in Baden-Württemberg als auch in großen Teilen von Ost- und Mitteldeutschland sollen Leitungen für Wasserstoff um- oder neugebaut werden. Über die Anbindung an das Kernnetz sollen in Zukunft insbesondere große Industriezentren, Kraftwerke und Erzeugungsanlagen mit Wasserstoff versorgt und darüber hinaus transnationale Korridore für den Wasserstoffimport eröffnet werden. „Die Bestätigung des Antrags stellt einen wichtigen ersten Schritt in Richtung eines nationalen Kernnetzes und damit in Richtung Dekarbonisierung des deutschen Wirtschaftsstandorts dar“, sagt EnBW-Vorstandsmitglied Dirk Güsewell, verantwortlich für systemkritische Infrastruktur. „Um den weiteren notwendigen Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur zu gewährleisten, bedarf es allerdings künftig noch wirksamerer Investitionsanreize. Hier sehen wir nach wie vor Verbesserungsbedarf.“ Die Investition in das Wasserstoff-Kernnetz stellt eine von vielen Maßnahmen der EnBW dar, mit denen der Konzern die Energiewende vorantreibt. Allein bis 2030 sind dafür insgesamt Investitionen von rund 40 Milliarden Euro geplant.





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